D E N A R A

L i c h t b l i t z e

Das Krönungsvirus …

… infiziert uns alle – früher oder später! Die zweite Welle wird schon angekündigt und es werden so lange Wellen kommen, bis jeder Bewusstheit erlangt hat oder immunisiert ist. Wir werden die nächsten Wochen, Monate und Jahre noch damit beschäftigt sein.  (Zur besseren Unterscheidung ist für mich der „Krankheits“virus männlich und wenn ich den spirituellen Aspekt des Virus betrachte, dann ist es das Virus, also sächlich).

Mich hat dieses Virus von Beginn an infiziert. Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich das wahre Ausmaß begriffen hatte. Manch einer hat die Veränderung bei mir gleich bemerkt und sich entschieden, auf Distanz zu mir zu gehen.  Wer will sich schon gerne anstecken lassen? Die Frau, die ich bin und die im AUSSEN lebt, konnte einfach nicht begreifen, was in den letzten Monaten (eigentlich muss ich sagen – was in den letzten Jahren) in meiner Stadt, im Land, in Europa und auf der ganzen Welt geschieht. Jetzt denke ich oft: …. was eigentlich immer schon, seit ich lebe, geschehen ist!

Es wird mir nicht mehr möglich sein, die Welt, die wir uns geschaffen haben, mit meinem Verstand zu begreifen, da diese ÄUSSERE Welt an Absurdität kaum mehr zu überbieten ist:  Die Menschen sollen stumm bleiben, den Ausführung, Anweisungen, Geboten und Angeboten der uns Beherrschenden vertrauen, denn alles andere sei „Verschwörung“? Wir sollen unser Gesicht verhüllen und Distanz wahren zu unseren Nächsten. Ängste werden geschürt, die Menschen verunsichert und Rechte, die früher galten, außer Kraft gesetzt.

Straßburg

Insbesondere in den Städten sind die blockierten Energien sehr spürbar. Ich war das erste Mal seit langem wieder in Straßburg. Nicht nur, dass ich das Gefühl hatte, etwas Verbotenes zu tun, es lag auch eine Schwere in der Luft, die mir – auch ohne Maske – den Atem nahm und mich trauern ließ.  Ich fühlte mich nicht wohl – es war, als sei ich Zuschauer in einem Film. Das Münster hat kein Gerüst mehr, die Stadt ist perfekt gestilt, aber die Menschen sind traurig und verunsichert. Nirgendwo habe ich Lachen, Spaß oder Freude erlebt. Jeder auf Mutter Erde muss sich nun mit der Möglichkeit einer Krankheit, der Möglichkeit zu sterben (das war übrigens immer schon so!) oder etwas „sterben zu lassen“, auseinander setzen. Die wenigsten haben  wirklich Angst, krank zu werden.  Viele sorgen sich, Strafe zahlen zu müssen, wenn sie sich nicht an die  Anweisungen halten. Und jeder will im Grund auch sein Bestes geben! Manch einer erlebte in den letzten Monaten große Herausforderungen in der Familie, mit Freunden oder bei der Arbeit. Wie weit kann ich den uns vorgeschriebenen Weg mit gehen und wann sind meine Grenzen erreicht? Bei manchen gibt es auch ganz banale Herausforderungen, weil Corona einfach den Alltag verändert hat. Und auch wenn sich jetzt alles lockert – jeder weiß, es kann sich in jedem Augenblick wieder ändern. Sicherheit gibt es nicht mehr!

Die Frau, die ich bin und die im AUSSEN lebt, hat zu diesem „Krankheits“virus wenig Zugang.  Wie der Influenza-Virus kann er tödlich sein und in manchen Gegenden waren Menschen davon sehr stark betroffen. Angesichts dessen, dass in vielen Gegenden der Welt täglich tausende Kinder an Hunger sterben, kann ich die Hysterie um diesen Virus nicht verstehen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich niemanden kenne, der gestorben ist.  Kann man mir deshalb unterstellen, kein Mitgefühl zu haben? Ich persönlich kenne vier Menschen, bei denen Corona als Erkrankung festgestellt wurde. Drei Menschen ohne Vorerkrankung hatten Grippesymptome und natürlich, ausgelöst durch unsere Medien,  Ängste. Sie haben zu Hause diese Krankheit auskuriert. Große Ängste hatte ein Bekannter mit erheblichen Vorerkrankungen – doch auch sein Körper konnte Corona widerstehen. Vielen Dank an all die Ärzte und Mediziner, die an vorderster Front kämpfen.  Ich kann mich gut erinnern, wie tief beeindruckt ich als Kind war, als ich von Jesus und seinen Jüngern hörte, die sich Leprakranken näherten und sie heilten.  Eine sehr ansteckende Erkrankung und trotzdem haben sich Missionare – ohne Impfung  und Schutzanzüge – um Leprakranke gekümmert. Bei Lepra wird übrigens der Körper nach und nach zerfressen – er verfault und so stirbt ein Mensch langsam aber sicher.  Ohne krank zu werden haben Menschen diesen Dienst am Nächsten jahrelang verrichtet. Wenn sich Corona wie Lepra äußern würde, dann könnte ich den Hype vielleicht verstehen – besser begreifen, wenn Arme nun noch ärmer werden, der Mittelstand ruiniert wird und Reiche gerade wieder mächtig verdienen. Besser begreifen, wenn händeringend nach einem heilenden Medikament oder einer Impfung geforscht wird, vielleicht sogar besser begreifen, wenn Anders Denkende für ver“rückt“ erklärt werden und deren Meinungsfreiheit eingeschränkt wird.

Der Mensch, der ich im INNEN bin, der immer war und immer ist,  erkennt, wie wichtig es ist, dass dieses Virus unsere kranke WELT befallen hat. Es dockt sich an – bei manchen im physischen Körper, bei jedem aber auch im Seelenkörper. Es hilft, unseren Geist zu heilen, wenn wir die Wahrheit erkennen. Gerade lehrt es uns durch die Maskenpflicht, wieviel Nähe und Distanz wir brauchen. Viele Menschen leiden, weil ihnen die Nähe fehlt. Jeder kommt nun in die Eigenverantwortung, wieviel Nähe er zulassen kann. Jeder entscheidet für sich: brauche ich eine APP, die diese Krankheit erkennt und mich gläsern macht? Werde ich zum Denunziant, wenn ich Menschen sehe, die sich nicht an die Anweisungen halten? Oder informiere ich mich vielleicht doch noch intensiver über die kursierenden „Verschwörungen“ oder die unterschiedlichen Meinungen der Andersdenkenden?

Eine immer klarer zu Tage tretende Tatsache ist der Umgang mit Tieren und Fleisch. Wir alle haben es immer gewusst, aber nichts getan. Wir essen munter Fleisch, kaufen es im Billigdiscounter. Die Fleischindustrie wird mit Milliardenbeträgen von der EU subventioniert – der Abfall, den wir nicht essen, er wird in Entwicklungsländer exportiert (Deutschland ist Exportweltmeister!) und dort wird nicht nur der heimische Markt zerstört. Kein Wunder müssen die Menschen aus ihren Ländern fliehen, um dem Hunger zu entkommen. Durch das Virus können wir nun nicht mehr wegschauen!

Eine Verschwörung ist, dass ein Kollaps der Wirtschaft „gebraucht“ wurde,  denn seit 12 Jahre hatten wir nur steigende Zahlen! Wie gut, dass man das jetzt auf den Virus schieben kann. Über dieses Thema werden wir uns sicher bald viele Gedanken machen.

Das Gesundheitssystem ist krank. Homöopathen und Heilpraktiker bangen um ihre Zukunft, denn ihnen soll Berufsverbot erteilt werden. Jeder soll geimpft werden, auf dass die Pharmaindustrie boomt. Dass die Menschen durch die Chemiekeulen immer kränker werden, scheint auch eine Verschwörung zu sein. Jeder möge sich einmal damit beschäftigen, was in diesen Impfungen enthalten und mit welchen Nebenwirkungen zu rechnen ist. Bereits heute verursacht der Impfwahn immense Schäden vom Autismus über Autoimmunerkrankungen bis zur Unfruchtbarkeit.

Die größte aller Verschwörungen ist aber der Menschen- und Kinderhandel, Kindesmissbrauch und ADENOCHROME.  Kinder und Frauen sind Opfer von machthungrigen Menschen, die ihre Grenzen verloren haben. „Rettet die Kinder“ – das ist ein großer Aufruf, der gerade durch den Äther schallt! Es wird aufgedeckt, was Kindern und Frauen angetan wird. Schlimm ist vor allem zu erkennen, dass Organisationen, die sich um das Wohl von Frauen und Kindern kümmern, oft selbst tief verstrickt sind in dunkle Machenschaften. Das Krönungsvirus wird alles ans Licht bringen.

Schön, dass ihr mir bis hierher gefolgt seid. Niemand muss meiner Meinung sein, aber wir alle brauchen Impulse, die uns „zufallen“ und zum Innehalten und Nachdenken anregen.  Auch wenn wir das nicht immer wollen – denn JA – sie nehmen uns in diesem Moment auch ein wenig von unserer Lebensfreude. So meinte eine liebe Bekannte, sie vermisse meinen Humor und ich solle mich mit schönen Dingen beschäftigen. Das mache ich auch:  bei schönem Wetter bin ich täglich in meinem Garten und nur mit Pflanzen, Bäumen und dem wild wachsenden Unkraut beschäftigt. Aber es gibt auch Stunden, wie gerade jetzt, da wollen diese Gedanken einen Ausdruck finden und wie gut, dass es dafür das Internet gibt. Für mich war und ist die Sinnhaftigkeit meines Lebens immer schon sehr wichtig – ein absurdes System zwingt mich zur Reflektion und zur Wahrheitsfindung! Vielleicht bin ich das meinem Schöpfer schuldig? So schaffe ich mir meine Erklärungen und erlebe nun die vor mir liegenden Monate und Jahre als Weiterentwicklung für meinen Geist: Corona sei Dank! Ich bin gespannt, was mich und uns alles erwartet. Bleiben wir hoffnungsvoll und zuversichtlich! Und natürlich dürfen wir bei allem unseren Humor nicht vergessen – denn wie sagte schon meine Oma: Humor ist, wenn man trotzdem lacht!

Herzensgrüße, eure Denara

 

Freiheit, die ich meine …

Ich war ein wildes Kind und eine große Herausforderung für meine Eltern. Meine Kindheit und Jugend fühlt sich für mich heute noch ein bisschen an wie ein Leben in Gefangenschaft. Die „Schwarze Pädagogik“ war vor allem in meinen ersten Lebensjahren die Maxime des Erziehungshandelns meiner Mutter und meines Vaters. Sie waren überzeugt, dass aus einem Kind nur was rechtes wird, wenn man ihm den Willen bricht. Die Zeiten waren nicht leicht und ich war froh, als ich volljährig war und frei. So wurde nach der Enge und Strenge meines Elternhauses FREIHEIT zu meinem höchsten Gut.

Ein VIRUS stellt nun seit einigen Wochen die Welt auf den Kopf. Und wie es gerade erscheint, wird es ab jetzt immer Viren geben, die unser Leben in eine völlig neue Richtung führen. Von Anfang an läuteten bei mir sämtliche Alarmglocken … denn als achtsamer und eigenverantwortlicher Mensch lasse ich nicht gerne über mich bestimmen! Außerdem kann ich das alles nicht glauben, was sich gerade auf der Weltenbühne so abspielt. Es hat ein „G’schmäckle“! würde der Schwabe sagen.

Nachdem die Situation kein Ende zu nehmen scheint, brauche ich für mich Klarheit, denn die Einschränkungen, geschlossene Grenzen – nicht nur in mein geliebtes Frankreich – und Maulkörbe, wenn ich einkaufen gehen möchte, triggern an meine Kindheitsverletzungen und lassen mich nachdenken über Freiheit, die ich meine.

Von Rudolf Steiner stammt die Aussage, dass Freiheit nur in Wahrheit möglich ist. Darüber muss ich in den letzten Wochen viel nachdenken und ich habe ja schon beim letzten Posting darüber sinniert.

GOTT ist WAHRHEIT

Mein Körper ist das Vehikel, mit dem ich hier auf Mutter Erde leben darf und er ist das Geschenk Gottes an mich. Der Körper zeigt mir meine Grenzen und gibt mir die Lektionen, die ich für meine Weiterentwicklung brauche. Wenn ich im Laufe meines Lebens krank wurde, dann hatte ich z. B. die Nase voll, einen dicken Hals oder ich bekam keine Luft mehr zum Atmen, weil das Leben mir die Luft zum Atmen nahm. Das gab mir die Gelegenheit, eine Auszeit vom Hamsterrad zu nehmen und wieder aufzutanken. Als vierjähriges Kind wäre ich fast an Masern gestorben.

Masernkind

Meine Omi lag an meiner Seite – ich erinnere mich noch gut daran – und auch meine Mutter musste sich mehr Zeit für mich nehmen als üblich. Es war eine wichtige Erfahrung für mich – ich war sonst selten krank als Kind. Ich hatte Burnouts in meinem Berufsleben und bei einem Verkehrsunfall wäre ich fast getötet worden. Zweimal erlebte ich schwere sexuelle Übergriffe, bei denen ich nur knapp dem Tod entronnen bin. Alles waren Erfahrungen, die mich zu dem Menschen gemacht haben, der ich heute bin.

Fünf Jahre arbeitete ich als Sterbebegleiterin und oft erlebte ich, wie gut es war, wenn ein gnädiger Virus als Erlösung kam und ein Mensch, der lange, hilflos und manchmal fast schon würdelos am Leben gehalten wurde, endlich heim über die Regenbogenbrücke gehen durfte.

Wer heute sterbenskrank im Krankenhaus oder Pflegeheim liegt, der ist allein und ohne Familie oder Freunde an der Seite. Menschen in Schutzanzügen und Masken sind jetzt ihre Sterbebegleiter. Auch bei der Beerdigung erleben Angehörige nicht die Würdigung, die dem Verstorbenen angemessen wäre und oft auch kein Trost – bei einem Abstand von 2 Metern! Wie konnte dies nur soweit kommen – das frage ich mich und finde noch keine Antwort.

Mitten in dieser Trauer fange ich an zu lachen – und denke an meine Omi: „Humor ist, wenn man trotzdem lacht!“ Ich lache, weil die Werte so VER-RÜCKT sind! Was ist denn jetzt Wahrheit? Stimmt denn das, was ich denke? Andere denken: Ich habe Angst vor diesem Virus! Ich werde vielleicht sterben, wenn er mich erwischt! Ich will leben! Ich will, dass das Leben wieder so weiter geht wie bisher!  Die Alten und Kranken müssen geschützt werden! Haltet Abstand! Die da oben, die wissen schon, was zu tun ist! Ich mache alles, was gefordert wird! In anderen Teilen der Erde, da ist alles noch schlimmer! Hoffentlich gibt es bald eine Impfung! UND egal, ob ich davon noch kränker werde oder impotent oder unfruchtbar … hau‘ rein und dann herrscht wieder „Normalität“!

Wir werden unser früheres Leben nicht mehr zurück bekommen – das kranke System verabschiedet sich gerade auf schmerzliche Weise.  Aber das ist ein anderes Thema!

Brauchen wir also erst Impfungen oder Immunitätsbescheinigungen, um wieder ohne Gesichtswindel leben zu können, zu feiern mit Freunden, um das Land verlassen zu dürfen oder um uns unbeschwert in die Arme nehmen zu können? Und was ist mit denen, die das nicht wollen? Ich z. B. ich will das nicht! Für mich stellt dieser Virus keine tödliche Bedrohung dar, allerdings ein mit heißer Nadel gestrickter Impfstoff, dessen Bestandteile Gift für meinen Körper sind. Wer sich im Internet informiert über die Nebenwirkungen der Impfung im Jahr 2009 gegen die Schweinegrippe, der sollte doch ins Grübeln kommen. Oder die Impfschäden der Bill-Gates-Stiftung in Kenia oder Indien. Grauenhaft … Wie andere Meinungen zum Thema Corona seit Wochen systematisch verunglimpft und in die rechte Ecke geschoben werden, das ist unerhört und in einem Rechtsstaat untragbar. Es wird Zeit, auf die Straße zu gehen und Flagge zu zeigen für FREIHEIT und körperliche Unversehrtheit. Samstags um 15h finden friedliche Bekundungen mit Abstand in Karlsruhe in der Innenstadt statt, auf dem Platz der Grundrechte und vor dem Schloss. Ich bin dabei!

Freiheit die ich meine, heißt, dass ich eigenverantwortlich leben kann und nicht am Gängelband einer Regierung oder Gesellschaft hänge. Ich will Menschen, die ich mag, treffen können und immer in die Arme schließen, wenn sie es auch mögen, ganz gleich, welche Viren um mich oder den anderen herumschwirren.  Ich habe ein gesundes Immunsystem und keine Angst vor Krankheiten oder dem Tod – eher vor Menschen, die Angst haben und sich zu Denunzianten entwickeln.

Freiheit_Grundreichte

Eines der vielen Schilder in Karlsruhe, der Sonnenstadt und Stadt der höchsten Gerichte Deutschlands, auf dem Platz der Grundrechte

Freiheit, die ich meine, ist auch, dass ich hier bloggen und meine Meinung frei äußern kann. Als Wahrheitsfinder suche ich in alle Richtungen. Die Welt ist aus den Fugen geraten und niemand weiß, was die Zukunft noch für Überraschungen bereit hält. Ihr entscheidet, ob euch interessiert, was ich zu sagen habe. Jeder Mensch hat seine Themen und wenn ihr in anderen Strukturen denkt, dann gebt mir Bescheid, denn dann werde ich euch nicht mehr mit meinen Gedanken behelligen.

Aloha, ihr Lieben, bleiben wir zuversichtlich und wachsam, eure Denara

 

Zeit des Erwachens

… oder eine Gesellschaft verliert ihre Unschuld

Was für ein Osterfest, das die Menschheit im Jahr 2020 erlebt! Kein Mensch im Petersdom, der die Osternacht miterlebt – nur der Papst mit einer Handvoll Schäfchen. Die anderen bleiben zu Hause, weil es so angeordnet ist.  Die meisten sitzen vor der Glotze und lassen sich berieseln, andere meditieren mit Robert Betz vor dem Computer oder nur mit sich allein im stillen Kämmerlein. Wieder andere beschäftigen sich mit Verschwörungstheorien, weil sie verstehen wollen, was gerade geschieht. Schlafen ist wichtig in diesen Zeiten, tief schlafen, um diesen Albtraum zu verarbeiten, der uns überfallen hat. ES IST EIN VIRUS. Er hält uns in den letzten Wochen in Atem und stellt alles auf den Kopf, was vorher Bestand hatte.

Die Welt ist aus den Fugen geraten – und nachdem gestern Abend der deutsche Bundespräsident verkündete: „Nichts wird wieder so sein wie es war!“, erkennt jeder nun das Ausmaß dessen, was gerade geschieht. Oder auch nicht?

Ob und welche Geschichten oder Theorien hinter allem stehen – das sei nun einfach dahin gestellt. Mir persönlich hilft es, wenn mein gesunder Menschenverstand Futter bekommt, denn ständig klingt in meinem Kopf der Satz: „Ich kann das nicht glauben!“ Und deshalb suche ich verzweifelt nach Erklärungen, suche Menschen, mit denen ich mich austauschen kann, ohne belächelt, verhöhnt oder verachtet zu werden. Irgendwann hat sich alles in nur einer Frage verdichtet: „Gibt es die Wahrheit? Die kosmische Wahrheit?“

Als Kind war ich davon überzeugt. Ich war verbunden mit Gott, hielt Zwiesprache mit ihm und ich vergesse niemals, als ich zur Ersten Heiligen Kommunion ging und den Geist spürte, der mich ergriff. Ich erkannte, dass ich ein Kind Gottes bin, beseelt und dankbar mit dem großen Ganzen in Verbindung zu sein. Über die Risse, die meine Verbindung zur katholischen Kirche bekamen, könnte ich mehrere Bücher schreiben. Aber diese Bücher sind schon geschrieben worden. Ich brauche das nicht mehr. Ich bin aus der Kirche ausgetreten, als ich hörte, dass ein Papstbesuch in Deutschland Millionen kostete – ein Papamobil musste gebaut werden. Sollte nicht der höchste Repräsentant Gottes auf Erden von seinem Vater beschützt sein? Müssen Menschen ihn vor der Bestie Mensch beschützen? Lächerlich, so fand ich, dass er Panzerglas zwischen sich und den Menschen brauchte.

Zwischenzeitlich ist mir klar, dass alles – und nicht nur die Kirche – auf Lug und Trug aufgebaut ist. Man kann es auch freundlicher ausdrücken:  „Was nur zählt auf dieser Welt ist Macht und Geld!“ Der Mensch hat zu spuren. Er passt nur in dieses System, wenn er gehorcht und mitmacht. Das kapitalistische System mit immer mehr Wachstum ist nun an seinem Ende angekommen. Oder auch nicht? Man könnte vermuten, dass die Mächtigen die große Sandburg, die die Menschen in den letzten Jahrzehnten aufgebaut hat, gerade einfach zerstört hat und nun wieder alles von vorne losgehen kann. Das wäre eine moderne Art von Krieg. Möglich ist das.

Meine Vision ist, dass die Menschen erkennen, dass nichts so ist wie es scheint. Wo hatte die Seele in diesem System noch ihren Raum? Wo ist Gottvertrauen, wenn wir krank werden? Warum dürfen alte Menschen, wenn sie ein Virus befällt, nicht einfach sterben? Warum meinen wir, dass die Wissenschaft alles besser weiß und uns retten muss? Wir Menschen halten uns für die Krone der Schöpfung, aber vielleicht zeigt uns Corona gerade, dass wir das nicht sind? Wir sind schlicht und einfach Wesen, die die Zeit hier auf Erden in Liebe und Frieden miteinander genießen dürfen. Es wird immer einen Virus geben, der fremd ist – denn das haben Viren so an sich! Sie verändern sich ständig, sie leben mit ihren Wirten und wenn diese gut mit ihnen umgehen, dann tun sie auch nichts. Vielleicht bringen sie eine Krankheit, und heute wissen wir, dass Krankheiten immer auch zur Weiterentwicklung gebraucht werden. Sie bremsen uns aus – und wir erkennen wieder das Wesentliche im Leben: Dass wir froh und dankbar sein dürfen, wenn wir gesund sind. Alles andere wird dann nebensächlich … Wie viele Menschen gelangen zu wahrer Größe durch ihre Erkrankung – sie rühren mich immer zu Tränen. Dann nämlich erkenne ich die Größe, die in einem Menschen stecken kann.

Es gab Covid 18 im Jahr 2018, Covid 19 hat im Jahr 2019 unser Leben auf den Kopf gestellt und den Menschen ihre Vergänglichkeit mit voller Wucht vor Augen geführt. Es wird auch Covid 20 geben und 21 … Ein Leben mit Schutzmasken und ohne Nähe wird armselig werden. Wir können uns auch die Seele aus dem Leib impfen lassen. Was ich nur von ganzem Herzen hoffe, das ist, dass jeder die Freiheit behält, das zu tun, was er für richtig hält. Mögen wir alle in unsere Eigenverantwortung kommen. Vielen tut die Distanz gerade sehr gut, auch mir. Aber es ist eine freigewählte Distanz … und wenn mich ein Virus erwischt, dann werde ich zu Hause bleiben und mich auskurieren.

Wie sagte schon Wilhelm Busch so schön: „Seien wir ehrlich, Leben ist immer lebensgefährlich!“ Morgen schon können wir von einem Auto überrollt werden oder das Herz bleibt einfach stehen, weil es lange genug geschlagen hat. Lasst uns angstfrei dem Leben begegnen und dankbar für die Geschenke, die das Leben bereit hält.

In diesem Sinne wünsche ich euch ein lichterfülltes Osterfest, eure Denara

Der Wahnsinn hat einen Namen: CORONA oder ist er doch eher der „Krönungsvirus“?

In der Schule hatte ich als Hauptfach LATEIN und ich weiß noch: „CORONA“ heißt „Krone“ …Eine Krone, die Krönung! Der, der die Krone trägt, der hat auch das Wissen – so habe ich es als Kind empfunden – ICH , das kleine Mädchen, ich wollte gerne eine Prinzessin sein mit einem Krönchen auf dem Haupt!  (Für alle Astrologen, die das lesen: Ich habe einen Löwe-ASC!)

Der, der eine Krone auf dem Kopf trägt, der hat Größe und der ist der Größte!“ So erleben wir es gerade mit dem CORONA-VIRUS!  Und nun, in diesen noch viel mehr als absurden Zeiten frage ich mich, wo ich stehe und was die „Krönung“ dieser OPERATION sein soll? Hallo, AUFWACHEN, wage ich zu sagen? Muss nun ICH aufwachen oder muss die Mehrheit der Gesellschaft, der Menschen um mich herum, der Freunde, meine Familie AUFWACHEN  … Oder lebe ICH  in einem anderen System? Ich fühle mich gerade sehr entwurzelt (leider ist in meinem Horoskop nur Jupiter verwurzelt!) und ich weiß nicht mehr, ob ICH  ver“rückt“ bin oder ist die Welt um mich herum total PLEMPLEM? Wenn ihr meint, ICH sei verrückt – dann habt Erbarmen … oder reflektiert einfach, was geschieht … und geht in euer Herz UND in euren Verstand! Wer auch immer meint, es sei unangebracht, seine Meinung öffentlich zu äußern, den möchte ich an Artikel 5 unseres Grundgesetzes erinnern. JEDER hat das Recht, seine Meinung zu äußern – zum Glück ist das noch möglich, auch wenn man – wie man es gerade überall sieht –  dann geächtet wird. Man denke hierbei nur an Assange oder Xavier Naidoo.

Es gibt eine Göttin, sie heißt CORONA – sie soll die Göttin des Geldes, der Fleischer und der Schatzgräber sein, aber googelt das selbst! Bitte … vielleicht müssen wir einen Schatz finden? Und vielleicht ist er jenseits von diesem und jenem, was Du denkst oder was ich denke? Was ist wirklich wahr …? Stimmt das, was ich fühle oder das was ihr fühlt oder denkt oder das was ihr lest? Es ist nicht leicht – wir alle wurden in ein System geboren, dem wir huldigen, weil wir ja auch davon profitieren … Und wir alle haben auch eine Seele, die erkennt … Dazu fällt mir nur ein: Es ist, was es ist, sagt die Liebe … und jegliches Handeln danach kann nur zu mehr Frieden, Freiheit und Liebe finden.

Uns geht es gut – mir geht es gut, obwohl ich jetzt eigentlich am Meer wäre (am Meer kann ich auftanken)!  Ich hatte im Dezember 2019  eine Reise nach Sylt gebucht – mein Koffer ist schon dort, aber 2 Stunden vor meiner Abreise am letzten Sonntag – lässt Sylt niemanden mehr auf die Insel!  Ich war sehr enttäuscht, aber 2 Tage später habe ich erfahren, dass alle Gäste wieder nach Hause geschickt werden. Ich bin sehr dankbar, dass mir der Stress der Fahrt erspart blieb.

Nun heißt es Ruhe bewahren, wachsam sein und beobachten, was gerade auf uns zukommt. Corona wird die Welt verändern – es wird nicht nur der Virus sein. Warten wir es ab und bleiben wir im liebevollen Umgang miteinander. Denn am Ende wird alles gut.

 

 

)

Willkommen in Absurdistan …

im Jahr 2020! Mit diesen 20er Jahren verbinde ich die große Hoffnung, dass alles irgendwie gut wird, trotz aller Absurditäten. Dass wir in einer absurden Welt leben, das ist uns mittlerweile klar, aber irgendwie noch nicht bis zur letzten Zelle durchgedrungen. Vielleicht kann ein Wandel erst entstehen, wenn das System sich selbst endgültig ad absurdum geführt hat? Ich lebe in diesem System sehr gut. Ich bin dankbar, dass ich in diesem Leben eine so große Bannbreite an Erfahrungen machen durfte und jetzt auch Zeit habe, das zu beobachten, was gerade mit mir und mit uns geschieht. Vielleicht ist das Leben hier auf Erden immer absurd?  Könnte ich jetzt, wo mir das immer klarer wird, nicht einfach nur in meinem stillen Kämmerlein mein Leben genießen anstatt über Absurditäten öffentlich zu philosophieren oder gar zu polemisieren?

Sie werden noch wilder, die 20er Jahre, denn allmählich lässt sich die Absurdität dessen, was sich gerade auf der politischen und gesellschaftlichen Bühne abspielt, kaum mehr toppen. Mit Sicherheit lebte ich früher auch schon in einem absurden System. Damals, als man uns „kirre“ machte wegen des Ozonlochs, des sauren Regens oder wegen Tschernobyl. „Nie wieder Pilze essen“, war eine Schlagzeile, die sich bei mir tief eingebrannt hatte, denn Pilze seien die nächsten 50 Jahre radioaktiv verseucht. Es gab tatsächlich eine plausible Erklärung, die genauso hanebüchen war wie die CO2 Erklärungen heute.  Und wir haben es geglaubt! Wie viele gingen auf die Straße mit „Nie wieder Atomkraft“. Doch sie wurden kaum ernst genommen. Die Presse hatte damals ziemlich schnell neue Themen, andere Prioritäten, denn Wirtschaftswachstum war das wichtigste und so verschwand diese „Angstmache“ aus dem kollektiven Gedächtnis. Die Verantwortlichen aber machten weiter wie bisher – bis das nächste Kernkraftwerk der Menschheit um die Ohren flog. Sind wir nun verantwortlich für diese Misere, weil wir unsere Stimme bei den Wahlen für dieses System abgegeben haben?  Heute singen Kinder über Omas, die Umweltsäue sind. Und ich bin eine davon! Ist es nicht schamlos, Kinder auf diese Weise zu instrumentalisieren?  Gehirnwäsche vom „Feinsten“, die Jung gegen Alt aufhetzt? Fassungslos macht es mich aber vor allem deshalb, weil mit dem ganzen Klimahype abgelenkt und das System eher gefüttert wird.  Mit einer CO2-Steuer und einer Preiserhöhung, die den „kleinen Mann“ treffen wird, bilden wir uns ein, einen ersten Schritt in die richtige Richtung getan zu haben! Wobei noch nicht mal sicher ist, ob dieses Geld auch für eine bessere Umwelt verwendet wird. Das kann doch nicht wahr sein? Das ist absurd!

Unsere Umwelt ist wichtig und muss geschützt werden,  wenn man an den Plastikmüll im Meer denkt, sich sorgt wegen der (End)Lagerung von Atommüll und der Umgang mit Ressourcen einen nur den Kopf schütteln lässt. Innovationen und kreative Köpfe wurden und werden immer noch vor den Kopf gestoßen. Stell‘ Dir vor, dass Krankheiten ohne teure Pharma-Produkte heilbar wären oder  freie Energie für jeden verfügbar? Nicht auszudenken, was geschehen würde! Dafür gibt es EU-Förderprojekte in Millionenhöhe, um die Zugverbindung von Genua nach Rotterdam oder von Paris nach Budapest um zwei Stunden zu verkürzen …  Oder es werden unsinnige U-Bahnen gebaut, wie in Stuttgart oder Karlsruhe. Die Kosten haben sich inzwischen verdoppelt. In Karlsruhe wurden die Bürger mit einer bahnfreien Innenstadt geködert. Bereits zehn Jahre ist Karlsruhe eine einzige Baustelle, vom vielen Geld, das dieses Projekt noch immer frisst, ganz zu schweigen – und nun sollen die Gleise auf der Kaiserstraße bleiben!  Das kann doch nicht wahr sein? Das ist absurd!

Man muss sich nur mal den Globus anschauen – wie groß ist Deutschland? Mit welcher Borniertheit frönen wir Deutschen, wie keine andere Nation, dem CO2-Hype. Wir halten uns wieder mal für die „Herren der Welt“, die wissen, was richtig und falsch ist! Das hat schon fast faschistische Züge. Denn eine andere Meinung wird nicht mehr respektiert! Wir säen so viel Unfriede, Andersdenkende landen in der Nazi-Schublade und wer nicht in Richtung der Greta-Jünger mitläuft, der verbreitet Fake-News. Es gibt doch noch Meinungsfreiheit, oder? Doch wer sich heute über den Zuzug von illegalen Einwanderern sorgt, der wird in die rechte Ecke gestellt. Es darf darüber nicht gesprochen werden! Dass diese Menschen in die Arme der AfD getrieben werden, ist völlig klar. Je mehr Unverständnis für die Sorgen „des kleinen Mannes“ oder der „Andersdenkenden“ auf der Strecke bleiben, desto stärker wird die Spaltung in der Bevölkerung. Das kann doch nicht wahr sein? Das ist absurd!

Auch im Gesundheitswesen sind andere Meinungen verpönt. Die Kosten, die die Pharmaindustrie produziert, sind immens. Ein diagnostizierter Krebskranker bringt der Pharmaindustrie im Durchschnitt 200.000 Euro. Kein Wunder, dass an alternativen Heilmethoden, die diesen Geldfluss stören, nicht intensiver geforscht wird und deren nachweisbare Wirkungen immer mehr ins Lächerliche gezogen werden. Masernimpfungen werden Pflicht. Im Säuglingsalter verpasst man Kindern 6-10fach Impfungen, d. h. auf einen Schlag werden 6 – 10 unterschiedliche Gifte, u.a. Quecksilber, in einen Kinderkörper gespritzt. Eine Mutter erzählte mir vor kurzem von ihrem völlig wesensveränderten, sechs Monate alten Jungen nach einer Impfung. Mich wunderte es nicht. Unsere Entwicklungshilfe, die wir für Afrika leisten, sind unter anderem auch Masernimpfungen für Menschen, die in diesen Ländern verhungern! Unsere Pharma-Industrie freut sich! Das kann doch nicht wahr sein? Das ist absurd!

Wir haben neben einer Kanzlerin, die für dieses System maßgeblich verantwortlich ist, noch weitere Frauen in exponierten Stellungen: VdL und AKK – ich nenne sie lieber mit diesen Buchstaben, denn echte Mütter und Frauen mit Namen können sie doch irgendwie nicht sein? „Nie wieder Krieg“ – das sollte unsere höchste Maxime sein, aber Frauen – auch eine Frau Baerbock – macht sich stark für Kriegstreiberei, die brandgefährlich ist. Wer Kinder hat, der möchte nicht, dass sie in den Krieg ziehen.  Kriege können keine Gerechtigkeit schaffen, sondern nur Leid! Wir brauchen keine Waffen, keine Waffenlieferungen in Krisengebiete. Wir müssen auch nicht in fremden Ländern, in denen die politische Situation unübersichtlich und für uns auch völlig unklar ist, den Schutzmann spielen. Machen wir aber, weil wir meinen, wir sind die Guten! Die Guten sind auch die Nummer 1 im Export (deshalb unser Wohlstand!), und das vor allem wegen unserer Waffenlieferungen in ferne Länder! Und Frauen in unserem Land, sie machen das mit an vorderster Front! Das kann doch nicht wahr sein? Das ist absurd!

Wir fahren gerne Auto, manchmal auch ein bisschen schneller. Das Auto ist für viele ein Stück Freiheit und Unabhängigkeit. Auch das wird gebraucht, oder doch lieber nicht? Irgendwann darf man nicht mehr in Städte fahren, Parkplätze werden eingezeichnet, Straßen nur einspurig, um Radwege zu schaffen, in den Vororten nur 30 km/h, auf den Autobahnen 120km/h. Ein Dieselauto ist verpönt, aber Kreuzfahrtschiffe und Flugverkehr boomen. Auch die Wirtschaft boomt: Das Elektroauto wird mit hohen Steuergeldern gefördert, aber zwischenzeitlich weiß jeder, dass es eine schlimmere Klima- und  sonstige Katastrophe ist, als jedes Dieselauto! Aber die Verantwortlichen, die ziehen das durch, denn Elektromobilität schafft neue Arbeitsplätze, neue Absatzmärkte … das ist das Gebot der Stunde. Und der kleine Mann hat den großen Ärger mit seinem Diesel! Das kann doch nicht wahr sein? Das ist absurd!

Tiere, die wir essen, werden in engsten Käfigen gehalten, kennen keine Weide mehr, brauchen Antibiotika, um ihr Leid ertragen zu können und nicht krank zu werden. Sie werden zur Schlachtung auf LKWs durch Länder gekarrt.  Eine unvorstellbare Grausamkeit, über die jeder Bescheid weiß, die aber dennoch geduldet wird. Ein Stück Fleisch ist heute billiger als in meiner Kindheit! Das kann doch nicht wahr sein? Das ist absurd!

Völlig absurd ist der Umgang mit GELD! Zu früheren Zeiten hieß es: „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not!“ In Zeiten, in denen das Geld immer weniger wert und das Überleben des Euro immer unsicherer wird, hat dieser Satz kaum Bestand mehr. Die Motorrad fahrenden Omas und Opas hauen deshalb jetzt am besten ihr Geld auf den Kopf oder verwöhnen die singenden Enkel, um so den drohenden Generationenkonflikt einzudämmen. In der großen Politik wird’s uns vorgemacht – mit Milliarden wird nur noch rumgeschmissen. Wenn Banken pleite gehen,  werden sie aus Steuermitteln gerettet.  Wenn der Staat Geld braucht, wird Geld gedruckt und Schulden gemacht. Doch wie lange ist das noch möglich? „Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht!“ Wir dürfen gespannt sein, was dann geschieht  …  Vielleicht kommt auch alles ganz anders als man denkt! Aber ganz sicher bin ich, dass ich dann auch sagen werde: Das kann doch nicht wahr sein? Das ist absurd!

Es gäbe noch viele Absurditäten, die mich zum Glück nicht mehr wütend machen, sondern nur fassungslos. Aber je mehr ich über mein Geschriebenes nachdenke, desto mehr wird mir klar, dass alles genauso gebraucht wird, wie es ist! Alles ist Ursache und Wirkung. Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille und wenn ich die eine Seite anschaue, dann erscheint die andere absurd. Vielleicht ist das Leben wie ein Film … es gibt die große Lichtquelle (ich nenne sie auch GOTT) und wir alle spielen hier unser Schattendasein – jeder seinen ureigenen Film in seiner Matrix. Und es geht weiter … und weiter … Willkommen in Absurdistan!

Kreta, die Wahlheimat EUROPAS

Zwei Monate ist es nun her, dass ich auf dieser schönen Insel zwei abenteuerliche und intensive Wochen erlebte. Ich konnte auftanken und war gewappnet für all die Herausforderungen, die mich zu Hause erwarteten. Langsam kehrt wieder Ruhe ein und alles wird nun peu à peu abgearbeitet …

84460B25-3DBE-40E4-9139-332C83827C40

Sonne, Strand und Meer, Berge und Schluchten … Ich liebe Inseln, vor allem wenn es neben traumhaften Stränden auch eine eindrucksvolle Bergwelt gibt. Und diese gibt es auf Kreta … BREATHTAKING – atemberaubend – kann ich dazu nur sagen!

IMG_1588 IMG_1677

Es gab aber nicht nur „traumhafte“ Strände oder Landschaften! Manchmal fühlte ich mich eher wie in einem Dritte-Welt-Land. Die Armut und der Verfall sind viel spürbarer als auf den Inseln, die ich vor zwei Jahren besucht hatte. Oder aber die wirtschaftliche Misere hat nun auch dort, zwei Jahre später, Einzug gehalten? Ein Viertel von Kreta ist bewachsen mit Olivenbäumen und dürrem Gestrüpp – eine schroffe Landschaft, die sich auch in den Gesichtern der Menschen widerspiegelt. Die Kreter sollen allerdings einer Studie nach die gesündesten Menschen Europas sein. Es läge unter anderem an dem pro Kopf Verbrauch an Olivenöl, nämlich 25 Liter pro Jahr! Ich tippe allerdings bei diesem Ergebnis, dass  das hohe Alter und die Zufriedenheit auch dem leckeren Wein und dem bekömmlichen OUZO geschuldet sind.

Gottvater Zeus entführte schon die Göttin EUROPA auf die bezaubernde Insel und zeugte mit ihr unter einem Olivenbaum den ersten Europäer: Minos. Die minoische Kultur bescherte den Menschen vor mehr als 3 500 Jahren prächtige Städte und Dörfer. Der Sohn einer „Immigrantin“ hat also Reichtum und Fülle auf die Insel gebracht. Und die Kreter sind heute stolz darauf, dass durch die Mythologie der Name unseres Kontinents mit ihrer Insel ewig verwoben ist.

Unterwegs mit meinem Hund Leo spürten wir beide die Freiheit, die diese Insel ausstrahlt. Wir waren völlig alleine mitten in den Bergen – im Hinterland des schönen Städtchens „Chania“ – gelandet, in einem kleinen Häuschen, mit einem Innenhof gen Osten – ein idealer Platz zum Frühstücken – und einer Veranda auf der Westseite, die abends herrliche Sonnenuntergänge bei einem leckeren Rosé bescherte.  Nach den 2 Wochen wollte ich am liebsten nie mehr weg …

IMG_1516

Anfänglich war es gewöhnungsbedürftig und es kostete mich manchmal Überwindung, des Nachts das Haus zu verlassen, aber der Hund musste raus! Zum Glück war Vollmond und irgendwie fühlte ich mich trotz aller nächtlicher Tierstimmen und Geräusche beschützt. „Zeus wacht über mich“, so sagte ich mir und wurde immer mutiger je länger ich da war. Im Dunkeln den Weg  mit dem Auto zur Unterkunft zu finden, das war an einem der ersten Tage ein ganz besonders aufregendes Erlebnis, das mich an den Rand eines Nervenzusammenbruchs brachte. Es führten mehrere Wege zu meiner Unterkunft, aber manche sind schmal, abschüssig, ungeteert und zugewuchert – und ich traute dem Navi nicht, wie ich am nächsten Tag feststellte. Nach zweistündiger Odyssee hatte ich es dann doch – schweißgebadet – geschafft!!!

IMG_1664 IMG_1530 IMG_1502

Ein Erlebnis der besonderen Art war der Ausflug zum Botanical Park. Nicht nur das Restaurant ist allererste Sahne und für Vegetarier und Veganer ein absolutes Highlight! Fleisch ist hier irgendwie deplatziert! Es ist ein so friedvoller Ort, der zu recht „Ein Stück Paradies auf Erden“ genannt wird. Der Park wurde aus Asche wieder geboren nach einem Brand im Oktober 2003.  Damals fiel während eines Sturms ein Strommast um und das Feuer vernichtete 60 000 Olivenbäume. Doch glücklicherweise gab es nach diesem Unglück in dieser Familie, die zuerst überzeugt war, alles verloren zu haben, eine Vision – und so entstand dieser wundervollen Park auf der verbrannten Erde. Das milde Klima und ein Wasserwerk in unmittelbarer  Nähe unterstützten die Pläne und den großen Einsatz der Familie. Was für ein eindrucksvolles Gefühl mit eigenen Augen zu sehen, wie schnell die Natur sich heilen und wie transformatorisch Feuer wirken kann! Zwischenzeitlich wachsen dort Hunderte von unterschiedlichen Obstbaum-, Kräuter- und Blumenarten. Ich habe einen tollen Tannenbaum entdeckt und Hortensien und Geranien … ja, alle Blumen, die auch auf meinem Balkönchen zu Hause wachsen. Ein genialer Nebeneffekt ist auch, dass mehr als 20 Menschen dort nun einen Arbeitsplatz gefunden haben – mit nahezu 15 000 Besuchern pro Jahr stimmt so ein Projekt doch hoffnungsfroh?

IMG_1614

Kreta war herrlich. Viel habe ich nicht gesehen – ich hatte vor allem viel Zeit für mich und STILLE! Die Ausfahrten mit der grünen Thea, so nannte ich das klapprige Peugeot-Cabrio, waren immer ein kleines und prickelndes Abenteuer, bei dem ich nur mit mir ganz intensiv im HIER UND JETZT sein konnte.

Zu Hause bemerkte ich – ich habe ganz viele Bilder gemacht, auf denen ein halbvolles Glas zu sehen ist! Als hätte ich geahnt, was mich zu Hause erwartet …

IMG_1513(Edited)

Das Glas füllt sich wieder …

ich glaube, ich weiß jetzt, was ich lernen sollte. Manchmal braucht man wohl solche Schüsse vor den Bug!

So viele Missverständnisse, so viele Ängste, etwas falsch zu machen – und dann passieren Fehler. Ich werde berichten, wenn sich wirklich die Schleier für mich gelichtet haben.

IMG_3924 (2)

Vierwaldstätter See, 2010

An dieser Stelle möchte ich mich bei all denen entschuldigen, die ich falsch eingeschätzt habe. Und allen danken, die mir hilfreich zur Seite standen.

Was für eine Woche … herzlichst, eure Denara

Das Glas ist gerade halb leer …

… und ich überlege, ob ich meinen Blog löschen soll! Doch auch wenn ich in der letzten Zeit wenig gepostet habe, wäre es fast so, als würde ich mir einen Teil meiner Seele raus reißen. Jeder Artikel, jeder Beitrag, jedes Gedicht ist mit viel Liebe und Herz von mir geschrieben worden.

Hier und auf Facebook will ich nur meine Gedanken in den Äther schicken, Erlebtes und Impulse weiter geben,  vielleicht auch mein Ego bauchpinseln und das nicht nur im stillen Kämmerlein. Und im Netz braucht man Bilder, so hieß es doch immer, sonst wird nichts gelesen?  Meine Urlaubseindrücke auf Kreta mit eigenen traumhaft schönen Bildern hängen noch in der Pipeline, weil ich es nicht fassen kann, was gerade passiert! Dort, auf Kreta, waren die Gläser jedenfalls immer halb voll …

Kreta_2 Kreta_1

Es ist eine Anzeige wegen Urheberrechtsverletzung, begangen im Jahr 2014 auf einem früheren Blog, die mein Glas gerade leer werden ließ – oder fast leer! Bei dem Bild, das ich gepostet hatte, waren es ganz einfach zwei Gläser, halb gefüllt mit Wasser. Ohne Quellenangabe fand ich dieses Bild seinerzeit im Netz und ich ahnte nicht und hätte auch nie gedacht, was ich damit losgetreten habe – damals, vor fast 5 Jahren!

 Was will der Himmel mir damit sagen?

Geld regiert  die Welt …

Anwälte und Gerichte werden beschäftigt und bezahlt. Sie müssen ja auch was zu tun haben und ihre Familien ernähren.

Künstler wollen ihre Werke nicht irgendwo im Netz finden ohne Nennung ihres Namens. Es ist ja ihr Kunstwerk und oft leben sie davon. Auch wenn mir das manchmal schwer fiel, wenn ich ein tolles Bild gesehen habe, das so haargenau zu meinem Text passte. Die letzte Woche habe ich viel darüber nachgedacht … und überlege, ob ich Konsequenzen ziehe!

Vielleicht ist meine Zeit im Netz beendet und ich soll mich verabschieden und diese Plattform schließen? Man kann so viel falsch machen heutzutage, ohne es zu beabsichtigen. Als ich meine Berufstätigkeit beenden musste, hatte ich mit dem Bloggen eine Aufgabe. Brauche ich die heute noch? Vielleicht soll ich mich ganz herausziehen aus dem Netz, wenn mir jetzt Klötze zwischen die Beine geworfen werden? Es ist schon genug geschrieben worden, die Menschen rasen trotzdem auf ihren eigenen Abgrund zu, und ich könnte meine Zeit, die mir noch bleibt, sinnvoller für mich selbst nutzen?

Vielleicht aber muss mein Blog gelesen werden von Künstlern, Rechtsanwälten und Richtern?

Oder von Menschen, die arglos posten und nicht daran denken, was passieren kann, wenn man Bilder ohne Quellenangabe verwendet, die vielleicht gerade passen,  aber nicht  selbst gemalt oder fotografiert wurden.

Schweren Herzens lerne ich gerade meine Lektion!

Ich suche händeringend nach Erklärungen … die Zeit wird es bringen! Es ist die Spitze des Eisbergs, der mich gerade überrollt, eure Denara, die immer mal wieder auf dem Turmberg auftankt mit einem halbvollen Glas Wein … Wasser hilft da nicht!

Turmberg_1

 

After all this time? Always …

Ja – after all this time blogge ich mal wieder! In den letzten Monaten werde ich ganz gehörig durcheinander gewirbelt, aber langsam gewinne ich zum Glück wieder Bodenhaftung. Vor allem kommt die Lust am Schreiben zurück und die Freude dabei, meine Gedanken und Gefühle auf Papier zu bringen.

Über diesen Titel  „After all this time“ habe ich mir die letzten Wochen viele Gedanken gemacht. Mein Sohn Philipp und seine Freundin Elli heiraten und dieses Motto wurde der Leitspruch für ihre Hochzeit. Ich war zunächst irritiert, denn die beiden sind noch so jung, kennen sich gerade mal 11 Jahre. Dann aber dachte ich, Zeit ist ja nur unsere Dimension und ob 11 Jahre oder 50, die after all this time bei einer Goldenen Hochzeit gefeiert werden, was bedeutet das schon angesichts der Unendlichkeit unseres Universums.  Nun ist es soweit und ein großes Fest steht uns bevor. Ich freue mich mit den beiden und bin stolz und glücklich über meine (Schwieger)Tochter, die nun bald auch offiziell zu meiner Familie gehört.

Elli belehrte mich dann aber eines Besseren: Das Zitat stammt aus „Harry Potter“.  Und jeder, der Elli kennt, der weiß, dass für sie eine Kindheit ohne Harry Potter undenkbar gewesen wäre. Warum also ist ihr dieses Zitat so wichtig? Das hat mich sehr beschäftigt und ich habe recherchiert … Zum Glück gibt es heute das Internet mit seinen vielen Erklärungen. „Eine Liebe, die niemals vergeht …“ Es ist einer der bedeutendsten Sätze in den Harry Potter Romanen und eine Liebeserklärung, wie sie schöner nicht sein kann.

Trotzdem erschien mir das zu einfach! Vor einigen Jahren habe ich zwar mit Martha alle Teile von Harry Potter gesehen, aber mir fehlte der wahre Zugang und ich kenne nur die Story und nicht die vielen Verflechtungen und Arrangements. Es wäre auch viel zu kompliziert und es bräuchte tiefste Erkenntnisse in die Geschichte von Harry Potter, um die große Liebe nachvollziehen zu können, mit der Severus Snape diesen Satz zu Dumbledore sagt.

Eine Erklärung, die ich im Internet fand, die hat mir besonders gut gefallen:

„Im übertragenen Sinne bedeutet es, dass auch die besten, nettesten und hilfsbereitesten Menschen eine dunkle Seite haben und sie wahrscheinlich einmal ausgelebt haben. Dass aber auch die schlechtesten Menschen tief in sich einen guten Kern haben …!“

Mögen wir uns in diesen seltsamen Zeiten immer an den guten Kern in jedem Menschen erinnern, ihm unsere Aufmerksamkeit schenken und alle Irrungen und Verwirrungen von uns schieben. Als Schöpfer unseres Lebens können wir entscheiden , ob wir den anderen mit Liebe betrachten.  Nicht immer gelingt es mir – immer mal wieder spüre ich Wut und Ärger. Rückzug und Auftanken sind dann für mich die besten Strategien.  Tschüs und bis bald – ich  ziehe mich mal wieder in meine Höhle zurück … AFTER ALL THIS TIME … ALWAYS

 

Time passes …

… die Zeit vergeht und schon wieder ist ein Jahr vergangen. Herzlich Willkommen im Neuen Jahr. Mögen wir alle ein inspirierendes 2019 in Frieden und in Liebe erleben, in dem wir mit Offenheit und Demut all den neuen Herausforderungen begegnen können. Sie werden kommen, das ist gewiss, in diesen Zeiten des Wandels.

Lass‘ von niemandem Deinen inneren Frieden zerstören

Für mich waren und sind die Veränderungen auch deutlich spürbar in meiner Familie. Das Jahr 2018 war für mich ein Jahr des Loslassens. Auch des Loslassens von einer Verantwortung, die in gewisser Weise immer noch da ist, die ich aber – und das hoffe ich sehr –  nicht mehr „in mich hinein lassen“ werde. Wie gut, dass ich ein Bild dafür habe … ich begebe mich nicht mehr auf den Rummelplatz und steige nicht mehr ein in die Achterbahn der Emotionen. Doch wie gerne war ich früher auf der Kirmes und habe mich in jeglicher Art von Karussells durchwirbeln lassen. So konnte ich mich selbst so gut spüren.

Es gibt  viele Verstrickungen und jeder ist auf seine Weise gefordert, sie aufzudröseln. Viele lange Jahre habe ich an mir gearbeitet – habe mich auf den Kopf gestellt und auf vielfache Weise versucht, hinter den Vorhang zu blicken. Gleichzeitig habe ich aber auch immer mit einem Teil hinter dem Vorhang gelebt. Nun bin ich wieder da gelandet, als alles begann. Schon als Kind wusste ich, dass ich ein Teil von ALLEM bin und in diesem Erdendasein die Aufgabe habe, in diesem Körper meine Aufgaben zu erfüllen. Ich weiß nicht, ob ich sie gut mache – oft zweifle ich an mir. Und mir kommt auch oft der Gedanke, dass ich mich darauf freue, wieder irgendwann Teil des großen Ganzen zu sein. Gerade hilft mir die Lebensfreude meines kleinen Welpen Leo, mich hier zu erden. Mit großer Faszination beobachte ich das Verhalten meiner Sissi, die mit dem kleinen Eindringling in ihrer Ruhe gestört ist. Ob die beiden es schaffen, Freunde zu werden … die ersten Schritte sind getan. Wenn es klappt, wäre das ein schönes Symbol für mich.

Sissi_Leo1

So konnte ich auch dieses Jahr, das mich sehr forderte, gut überstehen. Vielleicht gibt es irgendwann ein Buch über die Erfahrungen, die ich gerade mit Hund und Katze mache? Auf jeden Fall gibt’s keinen Blog, das ist klar! Manchmal habe ich Lust und schreibe – manchmal will ich einfach nur meine Ruhe – Stille – und NichtsTun.

Gestern Abend – passend zum Jahresbeginn – habe ich ein Interview gesehen mit Dirk C. Fleck bei KenFM. Ken Jebsen bietet mir – neben Rubikon – die beste alternative Medieninformation. Ich kann nur jedem empfehlen, sich neben oder anstatt der Mainstream-Medien, unbedingt auch über alternative Medien zu informieren. Ich kann Dirk C. Fleck nur beipflichten: Viele Menschen wollen lieber eine „Mutti“, die alles richtet, als sich mit den Themen, die immer mehr unter den Nägeln brennen, zu beschäftigen. Aber auch in vielem, was er in diesem Interview über sich erzählt – oder eigentlich in allem – spüre ich eine Resonanz, ein Schwingen des „Verstanden Werdens“. Und dann denke ich – wenn es so intelligente und eloquente Menschen gibt, warum soll ich dann eigentlich noch schreiben? Ich werde es aber weiterhin tun, vierteljährlich  hier, auf meinem Blog …

Vielleicht gibt es bald mal wieder eine Reise, über die ich berichten kann – meine Sehnsucht nach Wärme, Sonne und Meer – sie wächst! Tatsächlich ist es nun schon ein Jahr her, als ich das letzte Mal das Meer gesehen habe – kaum zu glauben, wie die Zeit vergeht. Dann bis zum nächsten Mal – haltet die Ohren steif, oder legt sie an … immer das tun, was sich am besten anfühlt in diesen rauen Zeiten. Herzensgrüße, eure Denara

2018-01-17 17.51.59 HDR

 

 

STIRB & WERDE

Ich liebe den Sommer, die Sonne, die Wärme und das Licht. Doch viele Menschen empfanden die letzten Monate eher als schwer erträglich.  Auch die Natur hatte zu leiden – und das lag nicht nur an den Waldbränden oder der Wasserknappheit. Für meinen lieben Schwager Harry war die Hitze zu intensiv, sie nahm ihm mehr und mehr den Atem.  Von meinem Hund Karli habe ich schon beim letzten Mal berichtet. Ich weiß sie hinter dem Regenbogen bei den Sternen und so begleitete mich das Thema STERBEN mitten im schönsten Sommer.

SANYO DIGITAL CAMERA

Herbst 2010 in Oberkirch

Jetzt zeigt uns die Natur wieder mit ihren bunten Farben und dem üppigen Laub den Prozess des ewigen Vergehens. Alles reift und in diesem Jahr ist sichtbar, was ein „zu viel“ an Licht und Sonne und ein „zu wenig“ an Wasser bewirken kann. Nicht nur die Blätter büßen ihre Leuchtkraft ein (Anmerkung nachträglich: das stimmt nicht, es leuchtet doch alles!) – sie wechseln kaum in leuchtendes Rot und Gelb, sondern werden gleich braun, verdörrt und fallen ab, wenn bald die Herbststürme über sie hinweg fegen. Auch Nüsse konnten nicht so recht reifen, viele liegen in schwarzen Hüllen auf der Erde – man sagt, sie seien ungenießbar. So ist meine Wahrnehmung und voll Demut nehme ich im Außen wahr und suche einen Bezug zu meinem Inneren. Alles wird gebraucht, um in die Reife und Leuchtkraft zu gelangen. Alles, was geschieht, ist Zeichen und Ausdruck auf dem Weg zur Vollendung. Dieses Bild lässt sich auf alles übertragen.

Immer wieder geht die Sonne auf

Die Natur geht schlafen, wenn bald alle Blätter vom Baum gefallen sind, um im Frühling wieder neu zu erwachen. Wir gehen jeden Abend zu Bett, schlafen, tanken auf in der Dunkelheit der Nacht, um am nächsten Tag wieder neu ins Leben zu starten.

Diesen Vorgang nennt man Transformation oder Wandlung. Überall um uns herum, mitten im gesellschaftlichen, politischen Leben – in diesem Jahr empfinde ich es ganz besonders intensiv – sind Transformationsprozesse im Gang. „Stirb und werde“ … ist das Thema, das uns in unsere eigene Tiefe und Mitte bringen kann, wenn wir uns auf diesen Prozess vertrauensvoll einlassen. An astrologisch Interessierte – es ist Pluto- oder Skorpionenergie, die hierfür verantwortlich ist. Jupiter befindet sich schon einige Monate in diesem Zeichen, gerade auch Venus und bald kommt noch Sonne und Merkur hinzu.

Wenn wir etwas vertrauensvoll verabschieden, dann schaffen wir Platz für Neues. Krankes, Verbrauchtes darf gehen und wir dürfen es liebevoll loslassen. Es darf sterben … Auch unser krankes System, an dem wir krampfhaft festhalten – es wird sich wandeln und es darf sich wandeln. Die Zeit dafür ist nun reif.

In meinem ganz persönlichen Leben geht das erst einmal ganz profan von statten:  Ab Donnerstag erlebe ich – mit hilfreicher Unterstützung meines Mannes Achim –  ein Werden der besonderen Art mit Leo, einem Havaneser-Welpen, geboren am 29.07.2018 im Zeichen des Löwen. Und ein neuer Blog ist geplant, in dem Leo über sein Leben bei uns mit Katze Sissi berichten wird. Denn eines ist mir in den letzten beiden Jahren klar geworden:

Tiere sind unsere besten Lernmeister … und ein Geschenk des Himmels

Leo_Welpe1

Unter  www.denara.bplaced.net poste ich weiterhin vierteljährlich. Wir bleiben also in Verbindung. Und wer sich für Leos Leben in diesen stürmischen Zeiten des Wandels interessiert, der möge sich bei mir melden für einen neuen Verteiler. Ich werde meine empathischen Fähigkeiten nutzen und versuchen, das Kommende aus der Sicht meines Hundes zu analysieren.  Ich freue mich sehr über jede Erfahrung, die mich noch näher zu mir selbst bringt.

Von Herzen wünsche ich euch einen lichterfüllten Herbst mit erkenntnisreichen Transformationsprozessen, eure Denara

Über ein Hundeleben … ein Nachruf !

Am 11. Februar 2017 traf ich – nach fünf Jahren ausgiebigen Reisens – eine wichtige Entscheidung in meinem Leben: Ich wollte einen Hund oder eine Katze. Das Reisen war mir nicht mehr so wichtig und ich suchte nach einer neuen Herausforderung, die mich ein bisschen mehr in meiner Heimat verwurzelt.  Nach jenem Wochenende hatten wir Familiennachwuchs mit Hund Karli und Katze Sissi – eine Entscheidung, die viele meiner Freunde nicht verstanden und etwas argwöhnisch beäugten.  Ich kann heute sagen, dass es keine Sekunde in diesen 1 1/2 Jahren gab, an der ich diesen Schritt bereut habe.

Sissi_Katzen Karli12

Sissi ist jetzt fünf Jahre und Karli war plus 10 und kam aus einer Tötungsstation in Spanien. Da ich damals nicht genau wusste, ob dauerhaft ein Hund in mein Leben passt,  fand ich einen älteren Hund ideal. Karli hörte nichts, war auf dem linken Auge fast blind (wie ich) und hatte ein Hüftleiden. Er watschelte ein bisschen wie Charly Chaplin, war freiheitsliebend, ziemlich stur und er wusste genau, was er wollte oder nicht. Fast immer ohne Leine unterwegs – er war ein eifriger Läufer – erkannte er sofort, wer ihm wohlgesonnen war oder wen man besser ignoriert – ob Mensch oder Tier.  Auch bei den größten Hunden war er mutig und verschaffte sich Respekt mit einem kurzen Knurren oder Bellen, wenn einer ihm zu dicht auf die Pelle rückte oder uns aggressiv entgegen kam. Ich kann mich nur an eine brenzlige Situation mit einer Babydogge erinnern, vor der er auch nie klein beigegeben hätte. Fressen war seine Lieblingsbeschäftigung, aber seine Verdauung war prächtig und so war er bis vor vier Wochen mein kleiner schwarzer Wonneproppen. Ich habe ihn sehr geliebt, aber seine wahre Größe habe ich erst in den letzten Wochen erkannt.

Karli_Sissi3

Hier bei einem unserer regelmäßigen gemeinsamen Spaziergänge

Vor vier Wochen wurde sein Appetit immer schlechter, bis er nur noch zögernd ab und zu mal Leckereien aus der Hand fraß. Die letzten Tage war er mit nichts mehr zu locken. Ich konnte die Welt nicht mehr verstehen, Karli und „Nicht Fressen“ – das gab’s nie! Sobald ich zum Kühlschrank ging, stand er früher immer neben mir – und oft hatte ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich mir die Leckereien einverleibte und ihm Grenzen setzte, dass er ja nicht zu dick wird. Jetzt verweigerte er einfach alles, was ich ihm anbot. Ab und zu hat er getrunken, aber nicht viel. Bei den heißen Temperaturen wunderte ich mich, wie tapfer er dennoch am frühen Morgen und späten Abend seine Runden drehte – am allerliebsten dort, wo es Menschen und Tiere gab. Wahrscheinlich deshalb, weil es da so gut riecht. Ich war einige Male beim Tierarzt, es gab Untersuchungen, und wir dachten, dass es vielleicht die Hitze ist, da sein Herz holpert oder nach einem Blutbild die Bauchspeicheldrüse? Der Arzt war ratlos – er bekam Aufbauspritzen, die nichts halfen.  In den letzten Tage war für mich ganz offensichtlich, dass er sich verabschiedet.  Er lag fast nur noch in der Ecke unter einer Palme – und ich war sicher, in freier Wildbahn würde er so liegen bleiben und sterben. Immer wieder schaute er mich mit seinen großen Augen an. Einmal bin ich davon sogar morgens aufgewacht.

Karli_Palme Karli_Ende1

Heute stellte sich heraus, dass ein tennisballgroßer Tumor in seiner Leber saß und er völlig ausgetrocknet war.  Der Arzt war überzeugt, er habe sicher auch Schmerzen, obwohl ich das nicht so recht glauben konnte! Sein Leben, seine Krankheit, diese Hitze – er hat alles ganz stoisch ertragen! „Ein zäher Bursche“, meinte heute der Arzt, da er sich trotz seiner Schwäche immer noch erbittert gegen einen Eingriff auf seine Freiheit wehrte. Er war ein Kämpfer bis zuletzt. Er musste sediert werden, dass die Diagnose im Ultraschall festgestellt werden konnte. Er ist nicht mehr aufgewacht.

Gute Reise, kleiner Karli, auf dem Weg zu den Sternen am Hundehimmel …  Du warst mir ein  wunderbarer Freund und Du wirst uns allen sehr fehlen.

Eine Frage der Intelligenz (1)

Lange schon beschäftigt mich die Frage: Was bedeutet „Intelligenz“?

Bin ich intelligent? Hmmm … Das erinnert mich an einen Witz, der in meinen jungen Jahren in unserem Freundeskreis kursierte. Wie haben wir uns darüber ausgeschüttet vor Lachen: „Und was sagst Du, als Unbeteiligte, zum Thema ‚Intelligenz‘?“ Noch heute muss ich schmunzeln, wenn mir dieser Satz in den Sinn kommt. Das Thema beschäftigte uns, machte uns zum Sklaven unseres Systems, denn wir wollten doch alle intelligent und klug sein und spätestens im Alter weise werden. Aber sind wir klug – oder bin ich auf dem Weg?

Das frage ich mich nun immer öfters angesichts der Entwicklung, die die Menschheit in den letzten Jahren oder Jahrzehnten genommen hat. Ist derjenige intelligent, der Abitur hat, ein Studium absolviert, Herr  Doktor oder Frau Professor ist? Ist es der, der in einem gut bezahlten Job (fest)steckt und tagtäglich Dinge tut, die er alles andere als klug findet? Oder etwa der, der meint, alle Menschen sind gleich, schert sie über einen Kamm und anerkennt nur, was durch (fragwürdige) Studien bewiesen ist? Sind Menschen intelligent, die unser System unterstützen, indem sie Parteien wählen, die alles andere als klug und besonnen agieren? Und sind die Menschen dumm, die sich weigern, ihre Stimme für eine dieser sogenannten demokratischen Parteien in eine „Urne“  zu werfen? Ein System, unser anerzogenes Wertesystem, führt uns immer mehr vor, wie absurd Menschen handeln, die sich als „intelligent“ bezeichnen.  Wie kann eine intelligente Spezies unseren Planeten in kurzer Zeit so ruinieren,  immer mehr Umweltgifte und Waffen produzieren, immer mehr Papiergeld drucken ohne Gegenwert, das schon lange und immer schneller die Armen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden lässt? Beispiele ließen sich noch so viele aufzählen … leider, leider!

Bei der Diskussion über dieses Thema brachte meine Schwester Schachspieler ins Spiel. Schachspieler können schon mehrere Züge im voraus denken. Sind Schachweltmeister also intelligent? Wenn ein Schachweltmeister in der Politik wäre, hätte er dann erkannt, wohin ein System, das sich nur über Geld und Wirtschaftswachstum definiert, führt? Oder leben sie in ihren Parallelwelten, in denen es nur um Schachzüge geht, mit denen Bauern, Läufer, Türme oder Königin und König geschlagen werden? Unstrittig ist, dass solche Weltklasse-Schachspieler mit einem hohen Netzwerk im Gehirn ausgestattet sind, aber wenn sie ihre Kapazität nur für Schachspiele einsetzen und in ihrer Kinderwelt leben, ist das dann intelligent?

Vielleicht ist das Thema „Intelligenz“ geradezu prädestiniert dafür zu erkennen, dass wir uns von jeglicher Bewertung verabschieden sollten?

Aber nun mal ganz von vorne:

In der Psychologie versteht man unter Intelligenz die kognitive Leistungsfähigkeit eines Menschen. Von Psychologen unseres westlichen Systems wurden irgendwann Messmethoden für den Intelligentsquotienten entwickelt. So gibt es Intelligenztests, die Messwerte von 0 – 160 ermitteln. Wer einen IQ von 100 hat, der liegt ganz gut im Durchschnitt. Ab einem IQ von 119 liegt man darüber. Weniger als 3 % der Menschen erreichen einen IQ über 130. Wenn ich Menschen frage, was sie unter „Intelligenz“ verstehen, dann sind die Antworten völlig unterschiedlich.  Meine Recherche hat ergeben, dass es tatsächlich keine einheitliche Definition gibt. Das Wort kommt aus dem Lateinischen von inter (zwischen) und legere (lesen, wählen).  Vom Wortstamm her kann man also sagen, dass ein intelligenter Mensch zwischen verschiedenen Möglichkeiten auswählen und erkennen kann, welche davon die richtige oder beste Lösung ist.

Wie kommen wir nun in unserem Leben zur richtigen Lösung? Eins und eins sind nicht immer zwei – es kann auch mal drei sein*.  Unsere Sinne können uns den Blick verstellen und wir erkennen, dass das, was wir sehen, hören oder wahrnehmen, nicht immer die „Wahrheit“ oder die eine richtige Lösung ist.  Es gibt Parallelwelten, die manche Menschen wahrnehmen können, ob durch Hypnose, Drogen oder eine Hochsensibilität. Gerade lese ich hierüber ein interessantes Buch „Synchrone Welten“ von Marko Pogacnik. In der Quantenphysik gibt es dazu unglaubliche Ergebnisse, aber sie fanden bisher noch keinen Zugang in unsere westliche Welt. Und warum ist das so? Es passt nicht in das westliche Weltbild! Ist es also intelligent, Kenntnisse, die schon viele Jahrzehnte wissenschaftlich anerkannt sind, einfach zu ignorieren? Ist es klug und wenn ja von wem, Menschen in Unkenntnis zu lassen über geschichtliche Ereignisse, Parallelwelten oder die Sümpfe, in denen die Kirche noch immer stecken?

Wenn ich so darüber sinniere, dann liegt für mich – ganz persönlich – energetisch in dem Wort „Intelligenz“ auch etwas Manipulatives, eine Listigkeit und Schläue; sie schafft Schubladen und Bewertungen. Die künstliche Intelligenz wird bald jeden von uns in die Tasche stecken und große Veränderungen in unsere Gesellschaft bringen. Auch diese Entwicklung ist Teil des Wandels – Wird Künstliche Intelligenz uns weiter und immer stärker in unserer Kinderwelt halten und im Hamsterrad rennen lassen bis wir umfallen? Oder wollen wir aussteigen und aufwachen, auch wenn das mit großen inneren Prozessen verbunden ist?

Wir Menschen brauchen dringend für unser Handeln ein inneres Wertesystem! Mehr denn je brauchen wir kluges Handeln!

Das Richtigsein des Menschen wird schon seit der Antike mit den vier Tugenden beschrieben: Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Mäßigung. Die Tugend der Klugheit wird laut Josef Pieper als „Gebärerin“ und Formgrund aller übrigen Kardialtugenden bezeichnet. Pieper meint, dass der gute Mensch gut sei kraft seiner Klugheit. Vor mehr als 30 Jahren schrieb ich ein Referat über das Buch „Das Viergespann“ von Josef Pieper. Und wie schon damals ist es wohl dieser Satz, der mich treibt:

„Nicht dadurch, dass ich das Gute will, wird mein Beschließen inhaltlich klug, sondern dadurch, dass ich die konkrete Situation des konkreten Tuns wirklich erkenne und richtig einschätze; nicht die willentliche Bejahung des Guten ist das „Maß“ des klugen Beschlusses, sondern die wahre Erkenntnis der Wirklichkeit. Aber der Wille zum Guten ist die Bedingung, an welche die Verwirklichung des klugen Beschlusses geknüpft ist.“

ERKENNEN wir das Theaterspiel, das gerade auf der großen Weltbühne gespielt wird. ERKENNEN wir, dass vieles, was im Dunkeln blieb, nun ans Licht will. ERKENNEN wir und HANDELN wir klug. Vielleicht gibt es auch unterschiedliche Wirklichkeiten, jeder lebt in seinem kleinen Kosmos … und jeder ist auf seine ureigene Weise gefordert!

Denn wie im Außen, so auch im INNEN – und umgekehrt …

Das spüren wir alle – jeder auf seine individuelle Weise !

Mögen wir alle in diesen Zeiten des Wandels zum Wohle unseres Planeten klug handeln, tapfer die Herausforderungen annehmen, gerechte Lösungen anstreben und maßvoll die Fülle des Lebens genießen.

In diesem Sinne freue ich mich, wenn ich euch zum Nachdenken gebracht habe und natürlich auch über eure klugen Kommentare.  Das Thema ist noch lange nicht abschließend  behandelt. Diese werde ich gerne in künftige Blogs einbringen.

Einen schönen Sommersonnwendtag wünsche ich euch und Herzensgrüße vom Berg, eure Denara

* Eins und eins können drei sein (Mann und schwangere Frau)

# Ein herzliches Dankeschön den Menschen, die diese wunderbaren Bilder in die Welt brachten. Leider sind mir die Namen nicht bekannt. Gerne werde ich die Bilder mit den Namen versehen – wenn ich die Bilder entfernen soll, weil mein Beitrag nicht kompatibel ist, dann werde ich sie selbstverständlich entfernen!

Von einer, die auszog, das Fürchten zu lernen …

… so fühlt es sich für mich an – nach diesem 25. Mai 2018 und diesen Datenschutzrichtlinien! Ich hoffe, dass mein Wunsch, mich weiterhin im Internet, hier auf meinem Blog, in WhatsApp und auf Facebook frei bewegen zu können, kein Märchen ist. Und das möchte ich! Ich bin doch ein Kind der Freiheit – und so soll es auch bleiben bis zum Ende meiner Tage!

Um was geht es eigentlich in dieser „Verordnung“? Abmahner wollen uns an den Geldbeutel … huuuuhhh …. überall Horrormeldungen, was alles möglich sein kann, wenn wir uns frei im Netz bewegen. Hallo, leben wir hier in einer Demokratie, oder wird die freie Meinungsäußerung immer mehr zur Farce? Das wäre doch die totale Bankrotterklärung, wenn wir jetzt nichts mehr posten dürften, was uns gefällt und was wir gerne weitergeben möchten. Ich habe zum Beispiel diese tollen Bilder hier im Netz gefunden und kenne die Personen nicht, die die folgenden  Bilder erschaffen haben. Aber sie sind toll und aussagekräftig und ich würdige sie doch damit, dass ich sie hier zeige.  In Zukunft werde ich mich dennoch bemühen, nur noch eigene Bilder zu posten … Ich will ja keinen Flächenbrand anrichten …. oder brauchen wir ihn irgendwie doch?

Wer hätte gedacht, dass diese „Verordnung“ (was immer sie auch bedeutet!)  auch Gutes bewirken kann? Sie hat mich auf jeden Fall beflügelt. Danke für die vielen schönen Rückmeldungen auf meine Mail (die leider nicht an alle von euch ging – da lief einiges schief), in der ich um euer Feedback bat, ob ich euch in meinem Verteiler lassen darf. Und so bleibe ich motiviert, obwohl sogar Dirk Müller, der skorpionische Börsenmakler (den sollte man unter anderen in diesen Zeiten auf YouTube oder seiner Website im Auge behalten) sagt, dass die kleinen Blogger, Vereine und Kleinunternehmen durch diese „Verordnung“ geschädigt werden und dass durch diese Datenschutzverordnung im Grunde in großem Umfang die Meinungsfreiheit eingeschränkt wird. RECHT hat er … Die großen Unternehmen  oder Medienmogule – sie können sich ihre Anwälte nehmen, um sich in seitenlangen Abhandlungen abzusichern – das tut denen nicht weh! Andere jedoch werden sich abschrecken lassen und sich zurück ziehen. Leider. Ich hoffe jedoch und wünsche mir sehr, dass sich die Menschen nicht ins Bockshorn jagen lassen und auch im Netz ihre Sicht der Dinge mit Klarheit und Respekt vor anders Denkenden zum Ausdruck bringen, ohne seltsame Strafankündigungen zu fürchten.

Mich hat es jedenfalls zum Schwitzen gebracht – nicht nur weil zeitweise meine Website nicht mehr erreichbar war – auch war mir nicht klar, was genau ich alles verändern müsste. Die Abmahner stünden an allen Ecken?, meinte eine Freundin. Ich würde ja verstehen, wenn die sogenannten „Gutmenschen“ mit einer „Verordnung“ einen Handlungsbedarf darin gesehen hätten, dass der gute Ton im Netz verloren geht. Denn manch‘ einer lässt leider anonym seine gute Kinderstube vermissen – oder anders gesagt, seine angestaute Wut ungefiltert in den Äther.  Müsste das in einer Demokratie nicht auszuhalten sein? Wut entsteht durch Hilflosigkeit und viele Menschen haben in diesen Zeiten kein Ventil mehr, ihre Emotionen zu leben (zum Glück gibt es bald die Fußball-Weltmeisterschaft!). Leider spielt sich  gerade viel Irrationales und Unbegreifliches überall auf der Welt ab.  Wen wundert’s, dass die Emotionen hoch kochen! Ich will damit die Prolls, die sich im Netz rumtreiben, nicht entschuldigen, aber vielleicht sollten wir sie nicht so ernst nehmen? Ja, stimmt, das geht nicht immer – manchmal ist es schon grenzwertig!

Alles, was uns wütend oder Angst macht, was uns verletzt, das hat im tiefen Inneren mit uns selbst zu tun …

Die letzten Tage lag ich mit einer Sommergrippe flach – die Situation machte mir wohl einen dicken Hals,  eine verstopfte Nase und ich hatte viel zu husten! Ich nahm mir die Zeit, um mal wieder in meinen eigenen inneren Keller hinab zu steigen. Wie schön –  alles ist gut, so wie es ist – und ich gehe meinen Weg einfach weiter. Wie schön, dass es  Menschen an meiner Seite gibt – ich danke euch! Und wie schön, dass es Menschen gibt, die mit ihrer Kunst und ihren Fähigkeiten berühren, ohne ihr EGO in den Vordergrund zu bringen.

Gerade habe ich mir auch nochmal das Märchen durchgelesen, denn der Titel meines Blogs kam ganz intuitiv.

Das Märchen war mir völlig entfallen, aber wert, wieder ins Gedächtnis zu gelangen:

Von dem  Mann, der auszog, das Fürchten zu lernen

„Ein Vater hatte zwei Söhne, davon war der Älteste klug und gescheit, der Jüngere aber war dumm, konnte nichts begreifen und lernen und wenn ihn die Leute sahen, sprachen sie: „Mit dem wird der Vater noch seine Last haben!“ Wenn etwas zu tun war, dann musste der Ältere alles ausrichten; hieß ihn aber der Vater noch spät oder gar in der Nacht etwas holen, und der Weg ging dabei über den Kirchhof oder sonst einen schaurigen Ort, so antwortete er wohl:“ Ach Nein, Vater, ich gehe nicht dahin, es gruselt mir!“ Denn er fürchtete sich. Der Jüngere saß in einer Ecke und hörte das mit an, konnte nicht begreifen, was es heißen sollte: „Es gruselt mir!“ Das wird wohl eine Kunst sein, von der ich nichts verstehe, so dachte er.

Nun geschah es, dass der Vater einmal zu ihm sprach: „Hör, du, in der Ecke dort, du wirst groß und stark, du musst auch etwas lernen, womit du dein Brot verdienst. Siehst du, wie dein Bruder sich Mühe gibt, aber an dir ist wohl Hopfen und Malz verloren!“ „Ei, Vater“, antwortete er, „ich will gerne was lernen; ja, wenn’s ginge, so möchte ich lernen, dass mir’s gruselt. Davon nämlich verstehe ich noch nichts!“ Der Ältere lachte, als er das hörte und dachte bei sich: „Du lieber Gott, was ist mein Bruder für ein Dummbart, aus dem wird sein Lebtag nichts. …“

Bald danach kam der Küster zu Besuch ins Haus. Da klagte ihm der Vater seine Not und erzählte, wie sein jüngster Sohn in allen Dingen so schlecht beschlagen wäre, er wüsste nichts und lernte nichts. „Denkt euch, als ich ihn fragte, womit er sein Brot verdienen wollte, hat er gar verlangt, das Gruseln zu lernen.“ „Wenn’s weiter nichts ist“, antwortete der Küster „das kann er bei mir lernen. Tut ihn nur zu mir, ich werde ihn schon abhobeln!“ Der Vater war es zufrieden, weil er dachte: „Der Junge wird doch ein wenig zugestutzt!“

Der Küster nahm ihn also ins Haus, und er musste die Glocken läuten. Nach ein paar Tagen weckte er ihn um Mitternacht, hieß ihn aufstehen, in den Kirchturm steigen und läuten. Du sollst schon lernen, was Gruseln ist, dachte er, ging heimlich voraus, und als der Junge oben war und sich umdrehte und das Glockenseil fassen wollte, so sah er auf der Treppe eine weiße Gestalt stehen. „Wer da?“ rief er, aber die Gestalt gab keine Antwort, regte und bewegte sich nicht. „Gib Antwort!“ rief der Junge, „oder mach‘, dass du fortkommst, du hast hier in der Nacht nichts zu schaffen!“ Der Küster aber blieb unbeweglich stehen, damit der Junge glauben sollte, er sei ein Gespenst. Der Junge rief zum zweiten Mal: „Was willst du hier? Sprich, wenn du ein ehrlicher Kerl bist oder ich werfe dich die Treppe hinunter!“ Der Küster dachte, das wird so schlimm nicht gemeint sein, gab keinen Laut von sich und stand, als wenn er von Stein wäre. Da rief der Junge zum dritten Mal und als auch das vergeblich war, nahm er Anlauf und stieß das Gespenst die Treppe hinab, dass es die zehn Stufen hinabfiel und in einer Ecke liegen blieb. Darauf läutete er die Glocke, ging heim und legte sich ins Bett und schlief sofort ein. Die Küsterfrau wartete lange Zeit auf ihren Mann, aber er wollte nicht heim kommen. Da ward ihr bange und sie weckte den Jungen und fragte: „Weißt du, wo mein Mann geblieben ist? Er ist vor dir auf den Turm gestiegen!“ – „NEIN“, antwortete der Junge, „aber tatsächlich ist jemand gegenüber der Treppe gestanden und weil er keine Antwort gegeben und auch nicht weggehen wollte, so habe ich ihn für einen Spitzbuben gehalten und hinuntergestoßen. Geht nur hin, so werdet ihr sehen, ob er’s gewesen ist. Es sollte mir leid tun!“

Die Frau fand ihren Mann, in einer Ecke liegend mit einem gebrochenen Bein.

UND WENN ER NICHT GESTORBEN IST, DANN SPIELT ER IMMER NOCH SEINE SELTSAMEN SPIELCHEN.

Ein Märchen der Gebrüder Grimm
Ein herzliches Dankeschön für die Verfasser der tollen Bilder – die Namen sind mir leider nicht bekannt – ich habe sie irgendwo im Netz entdeckt oder sie wurden mir per WhatsApp zugesandt! Wenn der jeweilige Künstler mit deren Veröffentlichung auf meinem Blog nicht einverstanden ist, bitte ich um Mitteilung, dann werde ich das Bild sofort löschen. Gerne versehe ich auch das Bild mit den Namen des jeweiligen Künstlers.
Zwischenzeitlich habe ich alle nicht von mir aufgenommenen Bilder gelöscht! Ich mache jetzt – 10/2019 – gerade seltsame Erfahrungen mit einer Künstlerin, die sich mit der Abbildung ihrer für mich nicht erkennbaren Kunst nicht nur gestört fühlt, sondern mir auch einen Anwalt auf den Hals geschickt hat!

Willkommen im Venusjahr

Bei mir war einiges los in den letzten Wochen – ich wurde ganz schön durcheinander gewirbelt.  Doch seit Frühlingsbeginn, d. h. seit die Sonne in das Tierkreiszeichen Widder wanderte, also ein neuer Zyklus begann, ein neues Jahr aus Sicht der Astrologie – ein VENUSJAHR -, seither scheint irgendwie der Knoten geplatzt zu sein. So fühlt es sich für mich jedenfalls an.  Vielleicht geht es euch ähnlich und auch ihr spürt ein Auf-brechen? Eine Ent-wicklung?

Auch wenn es draußen noch überhaupt nicht nach Frühling aussieht, ja uns gar ein Schnee-April angekündigt wird, so hält doch eine neue Energie Einzug. Auch wenn im Außen gerade alles tobt und der Irrsinn, der sich vor unseren Augen abspielt,  immer ver-rückter wird, so spüre ich ein immer größeres Vertrauen und eine tiefe Klarheit, dass sich alles zum Guten wendet. Ich bin überzeugt, dass alte Denkmodelle  bald Schnee von gestern sein sein werden und dass eine neue Zeit mit ungeheuerlichen Erkenntnissen bevor steht. Wir dürfen gespannt sein, wie stark uns dieses Venusjahr in seinen Bann ziehen und verändern wird.

Venus trägt in sich die Kraft des JA und so wird es sehr um den Aspekt der Hingabe gehen – das bewusste JA zu dem, wie wir sind, mit unseren Licht- und Schattenseiten; auch zu dem, was ist und zu dem, was sein möchte.  Venus lädt uns ein, JA zu sagen zum Leben und zur Fülle – wie auch immer man Fülle definieren mag.  Die Vorstellung von Erfüllung und Glück, von Reichtum und Erfolg verändern sich. Es heißt nicht mehr, sich abrackern und Geld scheffeln und anhäufen – es heißt vielmehr, sich innerlich auf die rasanten Veränderungen einzustellen, die uns erwarten. Es geht nicht darum, mit möglichst viel Geld eine Scheinsicherheit zu erschaffen – wer weiß, wie lange unser Geld noch seinen Wert hat -, sondern lebendig zu sein, wach, flexibel, innovativ und vor allem angstfrei. „Die einzige Sicherheit, die wir haben, das ist unsere Kreativität“, so sagte Jörg Andrees Elten, ein Journalist, der in den 70er Jahren nach einem Interview mit Osho sein Leben völlig umgekrempelte und sein Leben in ganzer Fülle lebte.

Mögen wir den Mut finden, dem Fluss unseres Lebens zu folgen.  Steine oder Felsbrocken, die sich diesem, unserem Fluss in den Weg legen, umfließen wir geschmeidig. Wir achten die Widerstände, ohne sie zu ignorieren. Wir leben das, was unseren Fähigkeiten und Qualitäten entspricht und nach dem Gesetz der Resonanz ziehen wir dann auch im Außen an, was im Einklang mit uns steht. Das ist zumindest meine große Hoffnung und mein Ansinnen, dem ich meine Energie widme.  Ja, wir werden Mut brauchen, uns von lieb gewordenen Gewohnheiten zu verabschieden, und Mut auch dafür, alte Zöpfe abzuschneiden und die vielen auferlegten Normen und Konventionen einfach gehen zu lassen!  Neues will ans Licht, will gesehen werden, will gelebt werden.  Manch‘ einer klebt noch am Alten, möchte sie festhalten, die guten alten Zeiten. Vielleicht möchte er auch noch dagegen kämpfen … Auch das darf sein, hat seine Berechtigung, denn das Leben ist so bunt wie die Natur.

Wir sind nicht nur ein Teil der Natur – wir sind Natur. In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Start in den Frühling und ein erfüllendes Venusjahr, eure Denara

P. S. Für alle Astrologie-Versierten unter euch: Uranus läuft bei mir gerade über den MC … kein Wunder also, dass das Venusjahr bei mir gerade voll (uranisch) einschlägt 😉

Eingetaucht in die Badewanne Europas

… was war das für eine Wohltat bei dem depressionsgrauen Schmuddelwetter in Deutschland. Und da mich Vulkaninseln anziehen wie die Motten das Licht, stand in diesem Winter LANZAROTE auf dem Plan. Den Atlantik dort nennt man im Volksmund die Badewanne Europas. Das hört sich vielversprechend an. In gerade Mal vier Stunden sind die Kanarischen Inseln der schnellste und billigste Weg in die Sonne. Allerdings war das Wetter im Januar schon ein bisschen rau – aber die Sonne war jeden Tag mehrere Stunden zu sehen.

Sonnenuntergang

Vulkaninseln sind etwas ganz besonderes. Ich hätte das früher nie für möglich gehalten, war überzeugt, dass mir das Grün der Bäume und die Fülle der Natur fehlen würden. Und jetzt – nach zwei Wochen LANZAROTE habe ich mich doch tatsächlich in diese Insel verliebt. Grund ist allerdings nicht nur der Vulkanismus und die grandiose Landschaft in ihrer farbenreichen Schwärze mit den weißen Häuschen. NEIN! Grund ist vor allem der Insel-Künstler César Manrique. Ihm hat die Insel zu verdanken, dass sie so ist wie sie ist. Er hat nicht nur viele Kunst-, oder besser Kultstätten, geschaffen, sondern auch dafür gesorgt, dass für die Insel umweltverträgliche Lösungen gefunden wurden, um dem unausweichlichen Massentourismus und den Bedürfnissen der Menschen, die dort leben, gerecht zu werden.

Überall sind seine Spuren zu finden – an Straßenkreuzungen mit Windspielen – das größte steht an einer Kreuzung in Tahiche, einem Vorort der Hauptstadt Arrecife. Dort kam der Künstler mitten in seiner Schaffenskraft unter mysteriösen Umständen bei einem Verkehrsunfall im Jahr 1992 ums Leben. Er war ein streitbarer Geist, der seiner Zeit voraus war.

Manrique_Museum.4JPG

Ich glaube, dass wir Zeugen eines historischen Moments sind, an dem die große Gefahr für die Umwelt so stark ist, dass wir eine neue Verantwortung mit Respekt für die Zukunft begreifen müssen.

Der Stiermann César Manrique, mit Sonne und Mars in Konjunktion, erschuf aus Lanzarote ein Gesamtkunstwerk von intensivster Schönheit. Mein erstes Erlebnis mit ihm war im Norden – dort starteten wir unsere Reise in einer kleinen Pension in Orzola. Mit einem kleinen, schwarzen Fiat fuhren wir zum Aussichtspunkt „Mirador del Rio“ mit Blick auf die zauberhafte Nachbarinsel „La Graciosa“. Was ich dort sah, das nahm mir fast den Atem – vielleicht auch, weil es mich so unvorbereitet traf. Ich dachte, okay – wir schauen uns mal die Insel von oben an. So wie man Karlsruhe vom Turmberg aus sieht …  (Sehr schade, dass beim Umbau der Turmbergterrasse kein deutscher Manrique zur Stelle war!)  Was einen aber dort erwartet, das ist einfach unbeschreiblich, und man muss es erlebt haben!

Mirador2 Mirador1 Mirador3

Übrigens: Ein Ausflug oder ein  zwei- bis dreitägiger Aufenthalt auf La Graciosa sollte man sich bei einem Besuch auf Lanzarote auf keinen Fall entgehen lassen. Der Tagesausflug auf die Insel, die als einzige Insel in Europa keine asphaltierten Straßen hat, und die einen ganz besonderen Charme bietet, war mir viel zu kurz.

Aber nochmal zurück zu Manrique. Er beeinflusste die Inselarchitektur von Lanzarote, baute auch einige Hotels und Restaurants, die sich harmonisch einfügen in die bizarre Natur. Acht Tage verbrachten wir in einer Ferienwohnung in Punta Mujeres – ein idealer, wenig touristischer Ausgangspunkt, der sich anbietet für Exkursionen zu den Meisterwerken Manriques. Wahlweise habe ich diese aus dem reichen Schatz herausgegriffen:

Kakteen2 Kakteen3 Kakteen1

Jardin de Cactus (sein letztes Werk)

Jamos1 Jamos2 La Graciosa

Jameos del Agua

Manrique_Museum.2JPG Manrique_Museum.3JPG

Manrique_Museum Manrique_Museum.6JPG Manrique_Museum.5JPG

Foundation César Manrique

Die letzten fünf Tage erlebten wir in einem sehr schönen Hotel im Süden der Insel an der Playa Blanca. Das Hotel „THe Mirador Papagajo“  verwöhnte uns ganz besonders mit einem traumhaften  Appartement und einem Blick auf die Papageienstrände. Das Essen war lecker, der Service freundlich, der Pool herrlich  mit Blick aufs Meer – ein idealer Platz, um die Seele baumeln zu lassen.  Doch einen letzten Ausflug musste ich von dort aus noch unternehmen: Den Naturschutzpark Timanfaya wollte ich mir auf keinen Fall entgehen lassen! Ein imposantes Erlebnis, das mich auch sehr nachdenklich stimmte, angesichts des Leids, das Vulkanausbrüche verursachen. Im Jahr 1730 begruben Vulkane mehrere Dörfer unter sich. Sechs Jahre lang wütete das Feuer und 1200 Menschen starben. Mittendrin – ganz unscheinbar von weitem – baute Manrique das Hotel „El Diablo“. Von dort aus werden die Menschenmassen mit Bussen auf schmalen Hohlwegen durch die erstarrten Lavafelder kutschiert – untermalt mit eindrucksvoller Musik. Mir ging’s ganz tief unter die Haut und Tränen flossen.

Timanfaya1

Timanfaya2 Timanfaya3

Die letzten Tage im Hotel waren kurzweilig. Morgens Yoga und in Richtung Playa Blanca gibt es herrliche Cafés und Restaurants. Zu den Papageienstränden musste ein kleiner Berg überwunden werden, aber die Wanderung wurde entlohnt mit dem herrlichsten Sandstrand, einem vollmundigen Wein direkt von einem lanzarotischen Winzer, der dort in seinem VW-Bus seinen Rebensaft kredenzte,  und einem traumhaften Sonnenuntergang. Was ich ganz sicher weiß: Auf Lanzarote war ich nicht zum letzten Mal!

Reisen ist einfach herrlich. Meine Reiseblogs werden jetzt auch gepostet von Travel-College. Dort arbeite ich seit Januar als Studienbetreuerin.  Ich freue mich auf meine neue Aufgabe und auf die Studierenden, die ich bei ihrer Ausbildung begleiten darf. Schaut doch mal vorbei: www.travel-college.de.

Kommt noch gut durch den Winter und vielleicht konnte ich euch ein klein bisschen Sonne ins Herz zaubern? Das würde mich freuen, eure Denara

Veränderungen …

… sind nicht immer leicht verdaulich, aber sie bereichern unser Leben. Sie begegnen uns, ob wir wollen oder nicht. Im Idealfall sind wir offen für Neues und meist läuft uns dann auch alles einfach von der Hand. Wie gut ist es, wenn wir das Leben fließen lassen und dann auch die Früchte unseres Seins ernten können.

Das Jahr 2017 war für mich, wie sicher auch für viele von euch, ein intensives Jahr. Manches, was im Unklaren war, wurde ans Licht gebracht, konnte geklärt werden. Es gibt viele Wunden, die noch zu heilen sind und so wird uns auch das Venusjahr 2018 fordern. Jeden auf die ureigene Weise – manche erleben die Herausforderungen am eigenen Leib, andere in dem sie das Leid, den Schmerz oder die Wut von anderen erleben, ja vielleicht sogar aushalten müssen. Ich bin sicher, je mehr es uns gelingt, uns als Beobachter des Lebens zu sehen, ohne Bewertung und Emotionen und wenn wir es schaffen, mit einem Zwinkern in den Augen, die Unwägbarkeiten des Lebens anzunehmen, desto mehr werden wir zu innerer Freiheit und zu innerem Frieden gelangen.

Hund_Katze1

Mein Leben hat sich durch Sissi und Karli – Katze und Hund – im letzten Jahr enorm verändert. Nicht nur die regelmäßigen Spaziergänge, die nun an der Tagesordnung stehen, und die Klarheit darüber, dass meine Reisen für die beiden „Veränderung“ bedeuten, sondern vor allem die Verbundenheit und Liebe zu meinen beiden neuen Lebensgefährten haben mein Leben bereichert. Und ich könnte nicht sagen, wer von den beiden mir mehr ans Herz gewachsen ist. Und dabei sind sie so grundverschieden: Karli, ein liebenswerter 11-jähriger Hund, der nichts mehr hört und schlecht sieht; der sich allerdings auch nicht die Butter vom Brot nehmen lässt – er ist mutig und trotzt dem stärksten Hund, wenn’s sein muss. Karli liebt vor allem die körperlichen Gelüste. Er könnte den ganzen Tag fressen, dann spazieren gehen, er will beachtet werden und gekrault und im Grunde will er darüber hinaus am liebsten seine Ruhe.  Er läuft mir in der Wohnung ständig hinter her – in der Hoffnung auf Leckerlis, und wenn er erkannt hat, dass es nichts gibt, dann ruht er sich aus, träumt ab und zu und nachts schläft er 10 Stunden wie ein Stein, eingerollt wie ein Igel oder – wenn er ganz entspannt ist – alle Viere von sich gestreckt. Zum Glück ist er ein Langschläfer wie ich. Sissi respektiert er, und so ganz habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass aus dem Respekt ihr gegenüber irgendwann vielleicht doch Zuneigung wird.  Denn Sissi bemüht sich sehr, begrüßt ihn nach jedem Gassi-Gang mit einem Küsschen. Sie steht so nah an der Tür, dass ihm nichts anderes übrig bleibt, als es anzunehmen. Überhaupt ist die Katze unsere beste Lehrmeisterin. Sie ist einfach zufrieden und sie hat Vertrauen. Sie spielt gerne, genießt Streicheleinheiten, sie frisst, wenn sie Hunger hat – ihr Fressen steht auf einem Schränkchen – denn vor Karli ist nichts Essbares sicher. Manchmal schubst sie ihm ein paar Brekkies hinunter, wenn er gar zu bettelnd zu ihr hoch schaut. Sissi ist einfach eine tolle Katze – meist in dem Zimmer, in dem ich mich aufhalte. Wenn ich hier am PC sitze, dann liegt sie in der Hängematte hinter mir. Wenn ich ins Bett gehe, dann sucht sie sich irgendwo im Schlafzimmer ein Plätzchen. Der Balkon gehört noch zu ihrem Revier …  Ich habe ihr eine Hütte gebaut, doch sie liegt am liebsten oben drauf. Wenn’s kalt ist oder regnet, dann will sie nach 2 Minuten wieder zurück in die warme Stube. Ich könnte noch ewig so weiter schwärmen von den beiden, aber das Jahr 2018 steht vor der Tür – und neue Veränderungen stehen an!

Sissi7 Karli9 Karli10

Wie ihr bemerkt habt – ich bin umgezogen mit meinem Blog und habe mich so auf liebevolle Weise von „Mars“, der Kämpferenergie, verabschiedet. „Leben war nicht als Kampf gedacht“ – das ist nicht nur der Titel eines Buches, sondern auch meine Lebenseinstellung geworden. Natürlich brauchen wir Mars, um vorwärts zu kommen und mutig zu sein, aber ich denke, ich habe ihn nun gut integriert. Eine weitere Veränderung ist eine neue Arbeit im Travel-College, die mich hier zu Hause in ferne Länder bringt. Ja – das Fernweh packt mich noch immer – und so werde ich mich nächste Woche mal wieder auf den Weg machen zu Sonne und Meer. Wie schön, dass es gute Freunde gibt, bei denen ich Sissi und Karli in guten Händen weiß.

Es ist und bleibt spannend! Und so möchte ich euch allen danken, kurz- oder langjährigen Freunden, Menschen, die mich persönlich kennen oder nur im Netz – einfach allen, die dieses Jahr mein Leben so herzenswarm bereichert haben. Ich bin voll Dankbarkeit und fühle mich von euch und von diesem Jahr reich beschenkt. Mögen wir 2018 gut geführt werden und beglückt mit segensreichen Veränderungen, liebevollen Begegnungen, friedlichen Stunden, stillen Zeiten und herzerfrischenden Momenten. Von Herz zu Herz, Denara

Eine Auszeit …

… genehmige ich mir gerade! Falls ihr ab und zu auf meine Seite schaut, habt ihr sicher schon bemerkt, dass schon lange nichts mehr Neues von mir gepostet wurde. Heute ist mal wieder was im „Briefkasten“ …  unter anderem einige meiner traumhaften Bilder aus Island.

IMG_4552

Jetzt habe ich diese Website so, wie ich oder mein EGO sie immer wollte und mein Wunsch, meine Gedanken in die Welt hinaus zu tragen, ist versiegt. Vielleicht, weil es schon so viel gibt, was täglich herausposaunt wird?  Es gibt so viele Informationen und so viele Wahrheiten und warum soll ich da auch noch mein Scherflein dazu beitragen? Ja, ich hatte etwas zu sagen und hätte auch immer noch so viel zu sagen … doch das was in der Welt und um mich herum gerade geschieht, das macht mich ziemlich sprachlos.

Jeder hat seine Wahrheit, sein Lebenskonzept, mit dem er so gut es eben geht durchs Leben geht, schreitet, poltert, marschiert oder schleicht. Gibt es ein Richtig oder Falsch? Jeder will sein Bestes geben, so gut er kann. Der eine kann es vielleicht besser als der andere. Aber was ist  besser? Ich weiß es nicht. Den meisten fehlt  die Zeit, darüber nachzudenken. Die Welt hält viele im Hamsterrad. Wenn wir jeden Tag unsere Pflichten erfüllen, dann ist doch schon genug getan, so denken die meisten. Ich merke, dass ich müde werde und auch die Lust verliere. An was eigentlich? Am TUN … gerade will ich nur mal SEIN, obwohl ich immer noch viel tue. Die Menschen, die mich verstehen, die verstehen mich sowieso und die, die es nicht tun, die verstehen mich auch nicht, wenn ich mich bemühe, verstanden zu werden. Wahrscheinlich ist es auch überhaupt nicht wichtig, dass andere uns in unserem So-Sein verstehen?

Die Welt ist im Wandel – jeder ist auf seinem Weg und oft sind wir allein. Wir brauchen sie auch, die Zeiten der Stille und Besinnung auf uns selbst. Neue Dimensionen eröffnen sich und große Veränderungen sind unumgänglich und klopfen an die Tür von uns allen.

Die Spreu wird sich vom Weizen trennen …

Ich genieße alles, was ich erlebe, so intensiv ich kann, am liebsten, wenn ich unterwegs bin und Meer Luft rieche.

IMG_4428

ISLAND war ein tiefes Einfühlen in die Anderswelt, die immer war und immer sein wird – doch auch diese Insel und die Isländer, die sich noch auf die eigenen Kräfte besinnen und um die Erhaltung der Natur ringen, werden von der Ausbeutung der Zivilisation nicht verschont. Und auch ich trage mit meinem Konsum dazu bei, dass dieses System irgendwann kollabiert. Ich weiß das, bin sehr demütig, liebe dennoch die Fülle des Lebens und freue mich auch schon auf ein nächstes Insel-Dasein.

IMG_4444 IMG_4498 IMG_4486 IMG_4468 IMG_4526 IMG_4293 IMG_4243

Was geschehen soll, geschieht. Aloha und auf bald, ihr Lieben!

Ein wenig Leben …

ist der Titel eines (Hör)buches von Hanya Yanagihara, das mich gerade sehr gefangen nimmt.

BisschenLeben

Es handelt von der Freundschaft zwischen vier Männern – im Mittelpunkt steht Jude (eigentlich ist die deutsche Übersetzung dieses Vornamens Judas) – ein innerlich zerbrochener Mann. Die Freunde und wir Leser werden hineingezogen in seine schmerzvolle Welt, in der die ganze Bannbreite menschlicher Gefühle lebendig wird. Ein berührendes Buch, das unter die Haut geht – grandios gelesen von Thorben Kessler – denn sowohl bei meiner täglichen Hausarbeit wie auch beim spazieren gehen freue ich mich über gut gelesene Literatur. Das Buch ist keine leichte Kost, aber irgendwie passt es gerade in meine Lebenssituation und ich habe vor allem auch genügend Zeit, sie zu verdauen. Die ZEIT schreibt darüber: „Wenn Sie diesen Roman gelesen haben, wollen Sie mit Ihren Freunden eine Nacht lang über Ihr eigenes Leben nachdenken!“ oder der Kurier: „Es gibt nicht viele Bücher, die man verschlingt … oder die dich verschlingen!“

Gerade aber genieße ich auch sehr diesen wundervollen Frühling, der uns mit seiner Blütenpracht und viel Sonne so unglaublich verwöhnt hat und hoffentlich auch weiterhin verwöhnt. Seit 2 Monaten versüßen Katze Sissi und Hund Karli mein Leben. Seither laufe ich täglich im Durchschnitt 10 000 Schritte und bin sehr erstaunt, wie viel ich in meinem nahem Umfeld noch nicht gekannt habe. Immer wieder finde ich neue Wege und einmal wöchentlich bin ich mit einem Müllsack unterwegs, um Karlsruhe ein bisschen sauberer zu machen – gerade sind hier die „Dreck-weg-Wochen“ und bevor ich mich über eine schmutzige Stadt ärgere, werde ich lieber selbst aktiv.

Karli_Dreckweg1 Karli_Dreckweg2

Sissi5 Sissi4 Sissi3

Genießt weiterhin die energiereiche Zeit, den Aufbruch, den uns die Natur gerade in seiner ganzen Fülle zeigt. Es bleibt spannend … eure Denara

 

FEUER und Flamme für das Leben

… ist das Thema eines sonntäglichen Zusammenseins mit einer geführten Meditation mit Musik und Atemtechniken (nach Jeru Kabbal) am 19. März 2017 von 10 – 12:30h im Omega-Zentrum Karlsruhe, Pfinztalstr. 73.

Inspiriert durch meinen Aufenthalt auf Hawai’i – nirgendwo sonst ist die Heilkraft der vier Elemente so spürbar – möchte ich mich selbst mit diesem Thema intensiver beschäftigen und so freue ich mich auf nächsten Sonntag und auf jeden, der Lust und Zeit hat, sich mit mir und anderen auf diese Weise dem eigenen Inneren zu nähern. Am Nachmittag geht’s mit diesem Thema astrologisch weiter. Weitere Infos unter www.astro-salon.blogspot.de.

Feuer steht zum einen für die Schöpfung, Geburt und Anfang, aber es kann auch alles in Schutt und Asche verwandeln. So erkennen wir im Feuer sowohl das Lebensspendende wie auch das Zerstörerische. Wir lieben das Kaminfeuer im trauten Heim und wissen um das Fegefeuer, in dem jeder, der im Leben sündigte, nach dem Tode schmoren soll.  Als Kind hat mich das sehr erschreckt und lange beschäftigt. In der Bibel schrieb Gott die Zehn Gebote mit einem Finger aus Feuer auf die Steintafeln, und er zeigte sich im Feuer eines Vulkankraters, um Moses die Gebote mitzuteilen, die es zu beachten und einzuhalten galt. Somit ist das Feuer das Urelement im Leben, das Element der Offenbarung, der Erleuchtung und der Reinigung.

IMG_3381

Vulkan, der Sohn von Jupiter und Juno war der Feuergott der griechischen Mythologie. Ich lernte auf Hawai’i  die Feuergöttin Pelé kennen und die Heilkraft, mit der sie mich in meine tiefsten Tiefen brachte. Seit dem neuen Jahr bringt sie wieder viel Bewegung und Ausbrüche auf die Insel. Ich bin mit viel Feuerenergie ausgestattet (Mond im Widder, ASC und Mars im Löwen) und hatte als kleines, scheues Krebsmädchen oft Angst vor meinen eigenen Aggressionen, vor meiner Wut und unbändigen Energie. Wie froh war ich, als mir im Alter von 27 Jahren eine Bekannte mein Radix (Geburtshoroskop) in die Hand drückte mit ein paar Erklärungen und ich auf einmal mich um so vieles besser verstehen konnte. Nun beginnt am 20. März – mit dem Frühlingsanfang und der Sonne in Widder – ein neuer Kreislauf, ein neues astrologisches Jahr. Das neue Leben bereitet sich vor, man sieht es auch in der Natur – wir können etwas abschließen und Neuem Raum geben mit Feuer und Flamme. So lade ich euch ein, mit einem Ritual das Alte zu verabschieden und das Neue willkommen zu heißen. BITTE mit vorheriger Anmeldung. Aloha, eure Denara

 

« Ältere Beiträge

© 2020 D E N A R A

Theme von Anders NorénHoch ↑