Feuertrunken landeten wir alle hier auf Mutter Erde – jeder Mensch mit seinem ureigenen Seelenplan.

„Schaffe, schaffe, Häusle baue …“, die Sparsamkeit und die Lust am Arbeiten ist den Menschen in Deutschland, ganz besonders im Schwabenländle in die Wiege gelegt worden. Die Deutschen sind ein fleißiges Volk! Ist also unser Seelenplan ein Dasein als folgsame Sklaven? Erinnern wir uns noch, dass Goethe und Schiller, Bach, Mozart und Beethoven zu unseren Wurzeln zählen? Anerkennen wir, was wir  geleistet haben, nachdem unser Land vor 80 Jahren nach zwei verheerenden Kriegen völlig verwüstet war? Auch die Herausforderungen nach der Wiedervereinigung haben wir mit vereinten Kräften bewältigt. Im Nachhinein jedoch können wir erkennen, dass nichts ist, wie es scheint. Spuren wurden und werden mehr und mehr verwischt, das Leid unserer Ahnen nicht gewürdigt. Wer sich gut informiert, der erkennt, wie viel Lüge, Illusion und Manipulation geschaffen wurden und immer noch wird, um dieses System am Leben zu halten. Doch die Menschen halten lieber fest an Lug und Trug, kognitive Dissonanz scheint tröstlicher als der Wahrheit ins Auge zu sehen. Die roten Linien  sind noch nicht überschritten. Oder gibt es sie nicht mehr, wie schon Kanzler Scholz sagte? Oder muss die Übersterblichkeit erst weiter zunehmen? Müssen erst Bomben auf unser Land fallen? Muss der Umbau der Gesellschaft, der „Great Reset“ erst offensichtlicher werden? Wie sagte Klaus Schwab darüber so kryptisch: „Im Jahr 2030 werdet ihr nichts mehr besitzen und ihr werdet glücklich sein.“

Die letzten Monate und Jahre zeigen uns deutlich, wie sehr die Angst das Leben der Menschen bestimmt. Der schreckliche Virus, die Klimaerwärmung und jetzt befinden uns auch noch in einem Krieg.  Aber es ist nicht nur ein Krieg gegen Russland – ein Krieg gegen den Menschen als geistiges Wesen ist in vollem Gang und das wahrscheinlich schon seit 100 Jahren oder vielleicht sogar noch länger.  Eine liebe Freundin, die vor 30 Jahre ausgewandert ist, erkannte schon damals die Manipulation: „Wer entscheidet eigentlich, was 15 Minuten in der Tagesschau gesendet wird?“ Daniele Ganser, der Friedensforscher, meinte in einem seiner letzten Interviews, dass die Menschen nur auf Umweltkatastrophen reagieren, wenn es ihnen in den Medien gezeigt wird. Und je ausführlicher und bebilderter darüber berichtet wird, je größer ist die Anteilnahme. Eine bloße Mitteilung, es gab ein Erdbeben – wo auch immer -, löst nichts aus. Wer die Macht über die Medien hat, der hat die Macht über die Stimmung im Land. Und die kann angeheizt werden … Was nicht vermittelt wird, darüber kann nicht nachgedacht werden. Und wer im Hamsterrad rennt, der hat gerade mal Zeit für die Tagesschau, um sich zu informieren. Mehr geht nicht, dazu ist keine Zeit.

Die digitale Welt, die Welt des Transhumanismus mit künstlicher Intelligenz wird uns als das Non-plus-ultra verkauft. Der Mensch in seiner dreidimensionalen Welt – er wird auf eine Zweidimensionalität zurück geworfen. Vielleicht ist das für viele die Lösung – eine Zukunft mit Chips im Körper, eine digitale Traumwelt auf dem PC erschaffend und in Kommunikation mit Alexa.  Ich jedenfalls sehe meine Zukunft so nicht. Die digitale Welt bringt keinen Fortschritt, sie ist für die Menschheit ein Rückschritt. Die Menschen verblöden immer mehr und irgendwann oder vielleicht auch schon jetzt, werden sie überholt von der künstlichen Intelligenz. Für jeden, der mit offenen Augen und Ohren durchs Leben geht, ist das erkennbar und sichtbar.

Immer deutlicher führt mich mein Seelenweg in eine völlig andere Richtung. Neue Dimensionen erleben, mein Bewusstsein erweitern, erkennen, was die Welt, im  Innersten zusammen hält – das ist der Sinn meines Lebens.  Es wird mir nicht gelingen, indem ich am PC sitze und mir dort eine heile Welt schaffe. Auch wenn ich dankbar bin über die wunderbaren Netzwerke und das Wissen darum, nicht alleine zu sein, und froh darüber, meine Gedanken auf diese Weise in den Äther zu schicken.

In_sich_gehen

Das Bild von Barbara Schauer darf ich verwenden. Mehr Infos: http://www.derkleineyogi.com

Heute zu den Klängen der Barockmusik wurde mir wieder mal bewusst, dass ich ALLES immer schon wusste. Immer schon habe ich gewusst, dass das Leben kein Zuckerschlecken ist. Als Kind hatte ich viele Alpträume und ich war so froh und dankbar, dass ich ins Bett meiner Eltern schlupfen durfte, wenn ich nachts weinend davon aufwachte.  Und immer schon habe ich gewusst, dass der einzige Weg für mich der Weg zum Herzen ist. Im Herzen sitzt die Liebe zum Leben, die Liebe zu Freiheit und Frieden, die Liebe zu meiner Sippe, zu meinen Freunden, zu allen Menschen. die mir auf meinem Weg durch dieses Leben begegnen oder mich ein Stück des Wegs begleiten. Das Herz wird aufgetankt durch die Freude. Was für ein Götterfunken, der mich vor wenigen Stunden im Theater beim Preisträgerkonzert der Händel Gesellschaft durchlichtet hat. Cembalo-, Geigen-, Oboen- und Harfenmusik landeten mitten in meinem Herzen und rührten mich zu Tränen.  Es sind Tränen der Dankbarkeit, Tränen der Freude, aber auch der Trauer, dass der Weg noch weit ist ins Goldene Zeitalter, in dem alle Menschen Brüder werden.

„Es wird der Tag kommen, an dem der Mensch aus seiner Vergessenheit erwachen und begreifen wird, wer er wirklich ist und wem er die Geschicke seiner Existenz überlassen hat, einem irreführenden lügnerischen Geist, der ihn zum Sklaven macht und als solchen hält …“

Giordano Bruno